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Sport im Norden Barsch ohne Neopren noch schneller
Sportbuzzer Sport im Norden Barsch ohne Neopren noch schneller
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20:22 01.08.2017

Sebastian Barsch war auch beim 22. Wakenitzman nicht zu (s)toppen. Der 34-jährige Milchwirtschaftler aus Ahrensburg schwamm an Welsen und Hechten vorbei und erreichte nach knapp 14 Kilometern mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:46:50 Stunden zum sechsten Mal seit 2011 als Erster das Ziel im Lübecker Naturbad Falkenwiese. Schon mit deutlichem Abstand folgten Heinz Kaminski (2:59:34) aus Duisburg und Tobias Prüssner (3:11:21) aus Lage.

Ebenso deutlich war die Entscheidung in der Frauen-Einzelwertung: Sandra Hornig (SG Odenwald) kletterte nach 3:06:44 Stunden sogar als Gesamt-Dritte aus der Wakenitz. Zweitbeste Frau war Janikke Börner (Tri-Sport Schwerin/3:27:43) vor Marie-Helen Krüger (Bremischer SV/3:36:20).

„Der Wakenitzman ist immer wieder ein Saisonhighlight für mich. Ich bin hochzufrieden mit meiner Zeit, habe mir das Rennen gut eingeteilt. Und ich freue mich, dass ich auch ohne Neoprenanzug neue Bestzeit geschwommen bin“, sagte Barsch, der sich mit einem Sieg beim 53. Internationalen Sundschwimmen in Stralsund über 2,3 km auf den langen Törn vom Fährhaus Rothenhusen zur Falkenwiese eingestimmt hatte. Da er als Mastersschwimmer bei Freiwasser-Wettkämpfen des DSV ohne „Neo“ auskommen muss, wollte er auch beim Tri-Sport-Event in Lübeck einmal auf die Auftriebshilfe verzichten und war so in seinem Element, dass er beteuerte: „Vom Blitz und Donner habe ich auf der Strecke gar nichts mitbekommen.“

Tatsächlich stand das Rennen gegen 9.30 Uhr vorm Abbruch. Denn bei Kilometer 7, am Anleger Müggenbusch, blitzte und donnerte es so kräftig, dass das Schwimmen sicherheitshalber unterbrochen wurde.

Doch nach etwa 15 Minuten meldete Orga-Chef Frank Schröder: „Das Gewitter ist durch, wir können weiterschwimmen!“

Gut einen Kilometer weiter in Richtung Ziel traute dann Staffelschwimmer Christian Schäfer vom Zweierteam „Die Otter“ seinen Augen nicht: Unter ihm tauchte ein großer Wels auf. „Ich habe mich richtig erschrocken, aber der Wels ist ruhig weitergeschwommen. Ich konnte ihn sogar streicheln“, beschrieb der Lübecker später die ungewöhnliche Begegnung.

Gänzlich ohne jeden Zwischenfall kraulte die Darmstädter Debütantin Sandra Hornig indes zum Frauen-Sieg und bilanzierte hochzufrieden: „Ich habe das klare Wasser in der Wakenitz sehr genossen. Es war total geil hier. Ich komme gerne wieder.“

Während der Staffelsieg bei den Zweierteams in 3:04:08 Std. an die „Hamburger Heringe“ (Rainer Dallmann, Stefan Runge) ging, pflügte die „Lokomotive Troja“ (Ina Ziegler, Angela Delissen, Rainer Fritsche, Michael Prüfert) als Titelverteidiger und schnellstes Quartett in 2:52:51 Stunden eher wie ein ICE durchs Wasser.

tri/oel

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