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Sport im Norden Beach Boys auf Fuchsjagd
Sportbuzzer Sport im Norden Beach Boys auf Fuchsjagd
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22:22 17.10.2015
Schusspech: Timmendorfs Jared Wynia scheitert an Rostocks Goalie Dustin Haloschan. Quelle: Felix König/54°

Drei Niederlagen, ein Sieg und am Freitag das 3:6 (1:2, 0:3, 2:1) im Ostsee-Derby beim Rostocker EC — beim Eishockey-Oberligisten EHC Timmendorfer Strand 06 relativiert Kapitän Marcus Klupp den durchwachsenen Saisonstart: „Nachdem wir anfangs in Hamburg trainieren mussten, sind wir konditionell und von der Fitness her nun auf einem guten Weg. Das muss sich jetzt langsam auch in den Ergebnissen widerspiegeln.“

Allerdings sind die Beach Boys heute ab 18 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellenführer und Top-Favoriten Füchse Duisburg klarer Außenseiter. „Da haben wir nichts zu verlieren, können aber, wenn wir körperbetont zur Sache gehen, auch in der stärker gewordenen Liga für Überraschungen sorgten“, so „Kluppi“.

Schon die Niederlage in Rostock sei unnötig gewesen: „Die haben nur eine gute Reihe, waren sicherlich nicht besser als wir“, bilanzierte Klupp. Allerdings hatten die Piranhas im dreifachen Torschützen Petr Sulzic den überragenden Mann, der zudem zweimal für Stratmann auflegte. Für die Beach Boys waren Michael Chvostek, Pierre Kracht und Kenneth Schnabel erfolgreich. „Wir hatten Rostock vor allem im ersten Drittel an die Wand gespielt, haben aber zu viele Chancen verballert“, ärgerte sichTrainer Martin „OJ Williams.

„Es fehlen noch entscheidende Kleinigkeiten“, meint Klupp und erläutert: „Wir haben mit Jordi Buchholz und Kevin Beech zwei sehr gute Torleute, sind in der Abwehr ordentlich aufgestellt und haben zwei sehr gute und eine gute Angriffsreihe. Das muss man jetzt allerdings systematisch zusammenbringen und es auch in den Punktspielen umsetzen.“

Ob aber schon die Fuchsjagd für ein zweites Erfolgserlebnis sorgen kann, muss bezweifelt werden, denn Duisburg gilt als Top-Kandidat für den Aufstieg in die DEL2. Sportdirektor Lance Nethery holte den ehemaligen Timmendorfer Stürmer Tomas Martinec als Trainer. Stars sind Cracks wie Stürmer André Huebscher (266 DEL-Spiele) und Verteidiger Markus Schmidt (126). Der Kanadier Chad Niddery liegt mit fünf Toren und elf Vorlagen nach sieben Spielen auf Platz fünf der Oberliga-Scorerliste, der Niederländer Raphael Joly (9/3) rangiert auf Position 13. Zum Vergleich: Duisburgs Etat soll bei einer Million Euro liegen, der der Timmendorfer bei 180 000 . . .

LN

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