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Sport im Norden Beim TSV Trittau dreht sich das Personalkarussell
Sportbuzzer Sport im Norden Beim TSV Trittau dreht sich das Personalkarussell
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23:14 18.05.2018
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Trittau

Sie hat sich lange Zeit nicht entscheiden können, schließlich habe sie sich in Trittau „immer sehr wohl gefühlt“. Doch letztlich war das Angebot zu gut, in Verbindung mit ihrer aktuellen Lebenssituation zu verlockend: Iris Tabeling hat sich nach vier Jahren als zuverlässige Größe beim TSV Trittau (128 Matches, 68 Siege in Doppel und Mixed) zu einem Vereinswechsel durchgerungen, spielt in der nächsten Saison in der Schweiz, wo die Niederländerin seit ihrer Ausbootung aus dem Nationalteam auf Initiative ihres Sponsors CBA trainiert und in der Schweizerin Nadia Fankhauser eine neue Doppelpartnerin gefunden hat. „Ich habe immer sehr gern für Trittau gespielt und mein Herz ist immernoch dort. Aber die vielen Reisen waren sehr zeitaufwendig und das Leben in der Schweiz ist nicht billig. Darum musste ich auf meinen Kopf hören und nicht auf mein Gefühl“, erklärt die 26-Jährige ihren Wechsel. „Sie hat ein Angebot bekommen, das sie nicht ablehnen konnte“, hat Teamkollege Jonathan Persson vollstes Verständnis.

Abschied schweren Herzens: Die Niederländerin Iris Tabeling kam 2014 mit ihren Bruder Robin zum TSV, spielte vier Jahre für Trittau. Quelle: FOTO:

Der 23-Jährige, tragischer Held beim 2:4 gegen Refrath im Spiel um Platz drei beim DM-Final-Four vor zwei Wochen in Saarbrücken, muss sich zudem auf einen neuen Doppelpartner einrichten. Denn neben dem portugiesischen Einzelspezialisten Bernardo Atilano, der die Erwartungen nicht erfüllte (3:5 Siege), wird auch der Pole Milosz Bochat nach zwei Jahren beim TSV (40 Matches, 21 Siege) das Team verlassen. Als Ersatz hat Teammanagerin Sabina Persson den jungen Engländer Matthew Clare verpflichtet. Der 21-jährige Student aus Loughborough, Nummer 181 der Doppel-Weltrangliste, spielte sich in den vergangenen zwölf Monaten mehrfach in die letzten Runden bei internationalen Turnieren und dabei unter anderem auch erfolgreich gegen Trittaus Paul Reynolds, der erst gestern beim TSV für die kommende Saison absagte und mit seiner Freundin nach Frankreich übersiedelt.

Wegen der Liebe verlassen auch Patrick Kämnitz und Emilie Juul Möller den TSV, wo sie meist in der Zweitliga-Mannschaft eingesetzt wurden, aber auch als Backup fürs Erstliga-Team galten.

Beide lernten sich in Trittau kennen. Weil Kämnitz nach seiner Bankausbildung ein Job-Angebot in Frankfurt nicht ausschlagen konnte, zieht die Dänin nun zu ihm. Und weil sie am Landesstützpunkt nur trainieren dürfen, wenn sie für einen hessischen Klub spielen, werden sie als Neuzugänge bei Funball Dortelweil gehandelt. Backup (mit einem Erstliga-Einsatz) war auch Afrika- Meisterin Kate Foo Kune, die nach einer 13:0-Zweitliga-Bilanz eine neue Herausforderung sucht. Denn der eine Nicht-EU-Ausländerplatz im Erstliga-Team bleibt von Priskila Siahaya besetzt. Mit der Indonesierin und Kilasu Ostermeyer (beide 21) hat der TSV aktuell nur zwei Erstliga-taugliche Damen im Kader. „Der Markt ist leergefegt“, weiß Sabina Persson und hofft auf eine Zusage der jungen Schottin Ciara Torrance (18). „Ansonsten kann Priskila auch Doppel spielen.“ Immerhin: Neben Ary Trisnanto und den Persson-Brüdern Nikolaj und Jonathan hat auch der Engländer David Jones (20) verlängert. Und beim dritten Persson, dem bald 35-jährigen Joachim, ist Mutter Sabina zuversichtlich: „Man kennt ihn ja. Wenn wir ihn brauchen, wird er auch spielen.“

ing

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