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Sport im Norden Big Point für Stockelsdorf im Abstiegskampf
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20:20 16.04.2018
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Stockelsdorf/Todesfelde/Reinfeld

Handball-Oberliga, Frauen

HSG Holst. Kiel/Kronshagen – ATSV Stockelsdorf 23:23. „Das war einmal ein Spiel, bei dem das Glück auf unserer Seite war“, kommentierte Trainer Nico Schmidt die Partie beim Tabellenfünften, die nach einem überraschenden 13:9 zur Pause bis hin zur 20:12-Führung (42.) für den ATSV optimal lief, und befand: „Wir haben einen Punkt gewonnen, der für uns im Abstiegskampf Gold wert ist.“ Dabei war Susen Grotzky bereits nach zehn Minuten mit einer Knieverletzung ausgeschieden, so dass Alicia Kahns ihren Part in der Deckung übernehmen musste – und das sehr gut machte. Auch Lena Bahr aus der Reserve und Julia Bombosch aus der A-Jugend fügten sich nahtlos ins Team ein.

In den letzten 20 Minuten drehten die Gastgeberinnen noch einmal enorm auf, und beim 22:22 (57.) erzielten sie den Ausgleich. Durch einen Siebenmeter brachte Justine John den ATSV wieder in Führung, die in der Schlussminute wieder ausgeglichen wurde. Insgesamt war Schmidt sehr zufrieden.

ATSV: Schmöde - John 7/2, Lang 6, Schröder, Hirt je 3, Bombosch 2, Grotzky, Schreiber je 1, Bahr, Pünner, Kahns, Meißner.

TuS Esingen – SG Todesfelde/Leezen 24:27. „Es war ein Sieg des Willens“, meinte SG-Trainer Heiko Grell nach dem gewonnenen Kampfspiel beim topmotivierten Drittletzten.

Nach dem 4:1 (6.) hielt Esingen die Zügel bis zum 10:6 (17.) in der Hand. Dann jedoch hatte sich „To/Lee“ aufs TuS-Spiel eingestellt und forcierte die eigene Offensive. Aus einem 7:11-Rückstand (18.) wurde mit einem 5:0- Lauf eine 12:11-Führung (27.), die bis zur Endphase nicht mehr hergeschenkt wurde. „Zwar kam Esingen in der 59. Minute noch einmal auf 24:25 heran. Aber wir haben schnell die richtigen Antworten gegeben“, berichtete Grell erleichtert. Unter dem Jubel der mitgereisten Fans sowie ihrer verletzten und erkrankten Mitspielerinnen auf der Tribüne machte Julia Böttcher mit dem 26:24 alles klar, ehe Leonie Wulf den Endstand markierte. Und das, obwohl der SG-Kader mit der reaktivierten Rieke Hornig und Katrin Nagel aus der Reserve lediglich acht Feldspielerinnen umfasste . . .

To/Lee: Heller, Godowski - Grell 11/1, Wulf 6, Rohlfs 5, Knauft 2, Böttger 2, Knutzen 1, Nagel, Hornig.

Preußen Reinfeld – FC St. Pauli 22:27. Nach vier Siegen in Folge riss die Erfolgsserie der Reinfelderinnen – und das binnen drei Minuten. Dabei begann die Partie gegen die Sieben vom Kiez vielversprechend. „Unsere Abwehr stand hervorragend“, sagte Preußen-Coach Detfred Dörling nach dem 3:0-Auftakt (4.) und dem 10:9 zu Pause.

Doch nach dem Wiederanpfiff waren die Gastgeberinnen spielerisch kaum wiederzuerkennen, brachten keinen Angriff durch, kassierten dafür dank nachlässiger Deckung bis zur 33. Minute fünf Gegentreffer und lagen plötzlich 10:14 hinten. Erst nach neun Minuten ohne Preußen-Tor glückte Sina Rostek das 11:15. Reinfeld kämpfte weiter, doch der „kollektive Blackout“ war nicht mehr aufzuholen.

So kamen die Preußinnen nach dem 19:25 (58.) zwar noch einmal auf 22:25 (60.) heran, aber für die Wende zum Guten war’s längst zu spät. „Schade – da wäre mehr drin gewesen“, bedauerte Dörling, „aber Pauli hat sich heute einfach cleverer angestellt als wir.“

Preußen: Rahf - R. Tonding 6/1, L. Beth 6/4, Rostek 4/2, L. Tonding, Albrecht je 2, S. Frank, Mirau je 1, Braun, Enke, Eissing, Zube, Lörch, Wiencke.

rl/EP

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