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Sport im Norden Bittere 1:6-Schlappe für Rönnau/Daldorf
Sportbuzzer Sport im Norden Bittere 1:6-Schlappe für Rönnau/Daldorf
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20:17 22.03.2016

Fußball-Verbandsliga, Frauen

JuS Fischbek — SG Rönnau/Daldorf 6:1 (2:0). Ausgerechnet beim Schlusslicht ging die SG so richtig unter. „Wir hatten mit einem anderen Ergebnis gerechnet, wir hatten die drei Punkte eigentlich fest eingeplant“, sagte Kapitänin Franziska Stahmer. Die Einstellung habe aber nicht gestimmt. „Wir hätten von Beginn an mehr in die Waagschale werfen müssen“, räumte Stahmer ein. Bereits im ersten Durchgang nahm das Unheil beim Fünften seinen Lauf. Julia Catharina Stoll (25.) sowie Isabelle Heilmann (30.) brachten Fischbek in Führung. „Das war schon der Anfang vom Ende“, betonte Stahmer enttäuscht. Absprachefehler und ein mangelndes Zweikampfverhalten begünstigten die JuS-Treffer.

Auch nach dem Wechsel war bei der Elf von Trainer Thomas Hahne keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil: Fischbeks Angreiferin Heilmann legte mit dem 3:0 (47.) nach. Zu allem Überfluss sah Rönnau/Daldorfs Svenja Hübner (53.) auch noch die Rote Karte, als sie einen Schussversuch auf der Torlinie mit der Hand parierte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Elena Czarnecki zum 4:0. Wenig später verletzte sich Sina Hackenbeck, so dass die SG — ohne Ersatzspielerin angereist — die Partie mit neun Frauen beenden musste. „Wir haben derzeit viele verletzte und kranke Leute. Mit neun Spielerinnen sind wir läuferisch einfach nicht mehr hinterhergekommen“, erklärte Stahmer.

Fischbek hatte nun leichtes Spiel. Ein Eigentor von Alina Engler (58.) und der Treffer von Dorota Orefice (82.) sorgten für das halbe Dutzend Gegentore für Rönnau/Daldorf. Da fiel auch der Ehrentreffer von Johanna Brörs (63.) nicht mehr ins Gewicht. „Wenn man unter den Top fünf der Liga landen will, muss man solche Spiele gewinnen“, ärgerte sich Stahmer.

Weiter geht es am Sonntag, 3. April, um 15 Uhr beim Tabellenvierten Ratzeburger SV. Das Hinspiel gewann die SG mit 3:2. „Es müssen jetzt drei Punkte her, wir müssen auch mal wieder gegen Mannschaften von oben punkten“, fordert Stahmer.

Von mare

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