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Sport im Norden Bundesliga-Hits im Doppelpack
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20:44 09.11.2016

Aller guten Dinge sind drei – auch für die A-Jugend-Handballerinnen des VfL Bad Schwartau in der Bundesliga-Vorrunde: Nach ihrem 25:26- Fehlstart in Halle-Neustadt im September und dem 31:27 in Dortmund Anfang Oktober benötigen sie in der Dreier-Staffel an diesem Heimspiel-Wochenende in der Ludwig-Jahn-Halle zumindest noch einen Sieg, um in die Zwischenrunde einziehen zu können. Am Sonnabend um 15.30 Uhr laufen die Mädels von Coach Olaf Schimpf mit 2:2 Punkten auf dem Konto erst gegen Union Halle-Neustadt (2:4 Zähler) auf, ehe es tags darauf ab 14.30 Uhr gegen die BVB-Girls (4:2) zur Sache geht.

Wiedersehen macht Freude: Im Februar besiegten Pia Dalinger (Nr. 7) und ihre am Kreis gefragte VfL-Kollegin Luisa Karau den BVB in der Zwischenrunde auf dem Weg ins Final Four mit 26:16. Quelle: John Garve/54°

Für Schimpf steht fest: „Wenn wir Samstag gewinnen, haben wir unser Minimalziel erreicht. Aber natürlich wollen wir uns auch am Sonntag mit möglichst viel Tempo und möglichst wenigen Fehlern behaupten, obwohl beide Gegner körperlich extrem robust sind und eine kompakte 6:0-Deckung spielen.“

Neben dem Heimvorteil setzt der 48-Jährige zum einen auf die Erfahrung, die etwa Pia Dalinger, Freya Welchert, Jamila Popiol oder Lara Fischer als „Doppelspielerinnen“ im Rückraum der Travemünder Drittliga-Frauen sammeln konnten. Zum anderen ist er froh darüber, mit Christina Müller-Wendling, Jule Nieuwstraten und Jule Meisner drei Noch-B-Jugendliche in seinen Reihen zu haben, die ihr Talent auch in der Bundeliga schon beweisen konnten. Allerdings merkt Schimpf dazu an: „Eventuell werden die Drei auch im B-Jugend-Spitzenspiel gegen Marne/Brunsbüttel gebraucht. Ich weiß noch nicht genau, welche 14 Spielerinnen ich aus dem 20-köpfigen Kader aufbieten kann . . .“

Trotz aller Eventualitäten steht für Pia Dalinger fest: „Nach unserem letztjährigen Einzug ins Final Four wollen wir natürlich auch diesmal möglichst weit kommen. Und deshalb sollten wir schon beide Spiele gegen Halle und Dortmund gewinnen, um auf dem Weg ins Viertelfinale als Gruppenerster eine leichtere Zwischenrunden- Staffel zu erwischen.“

Auch wenn die 17-jährige Jugend-Nationalspielerin einräumt, dass die Abgänge von Leistungsträgerinnen wie Steffi Schöneberg, Jana Gläfke, Sophie Hartstock oder Lara Kieckbusch nicht leicht zu kompensieren waren, glaubt sie: „Wir sind nach der Verjüngungskur auf einem guten Weg.“

oel

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