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Sport im Norden Dämpfer für Handball-Trio
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20:24 04.11.2013
Thees Glabisch (l.) war der Aktivposten bei den Schwartauer Männern, seine neun Tore verhinderten die Niederlage jedoch nicht. Quelle: sportblitz

Freitagabend in Bad Schwartau: Der VfB Lübeck spielt auf der Lohmühle in der SH-Liga Fußball, der Handball- Klassiker Deutschland gegen Schweden wird live im TV übertragen und die Casting-Show „Voice of Germany“ lockt die Jugendlichen vor die Bildschirme. Da fällt für Oberliga-Handball kaum noch etwas ab. Gerade einmal rund 50 Unentwegte verloren sich in der Jahn-Halle und sahen die 25:29 (9:13)-Pleite des VfL Bad Schwartau II im Kellerduell gegen den Preetzer TSV. Dabei mussten die Gastgeber auf Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader weitgehend verzichten. Sowohl Kretschmer als auch Reiter waren verletzt.

Lediglich Glabisch (9/5 Tore) war am Ball — und setzte dann auch die Akzente. Insgesamt liefen die Schwartauer jedoch lange einem Rückstand hinterher. Bei den Gästen saß Ex-Nationaltorhüter Michael Krieter auf der Bank, Kollege Kraul war mit über 50 Prozent gehaltener Bälle in Top-Form. Von einer solchen Quote konnten die beiden VfL-Keeper Gauger und Hömberg nur träumen. Beide gaben ihrer Abwehr keine Sicherheit. Erst als VfL-Spielertrainer Mirco Baltic (1) in Hälfte zwei Maßmann einsetzte, um die Deckung zu verstärken, lief es runder. Aus einem 12:17 (37.) machte Schwartau durch Engelmann (3) ein 21:21 (49.). Als Claasen (1) sogar beim 23:22 die erste Führung erzielte, schien das Spiel zu kippen. Doch eine Zeitstrafe für Maßmann und Claasens Wurf ans Außennetz brachten Preetz wieder in Front. Ab dem 24:23 gab der Gast die Führung nicht mehr ab. „Mit einer Vielzahl von technischen Fehlern im Aufbauspiel, einer schwachen Deckung und ohne Selbstbewusstsein haben wir keine Chance gehabt. In dieser Verfassung haben wir in der Spielklasse nichts zu suchen“, klagte Betreuer Bernd Komotzki. Die weiteren VfL-Tor erzielten Schönhoff (5), Mendle (4) und Schlichting (2).

Derweil verabschiedeten sich die Oberliga-Frauen des ATSV Stockelsdorf aus der Spitzengruppe. Sie unterlagen zu Hause dem TSV Wattenbek mit 31:32 (13:15). Dabei gelang dem ATSV ein guter Start. Katja Receveur (4/1) erzielte zwei Treffer zum 2:0. Die Gäste kamen jedoch durch ihre Torjägerinnen Hollerbuhl (9/1) und Potratz (8) immer wieder zu Treffern, auch, weil die Stockelsdorfer Torhüterinnen einen schwachen Tag erwischt hatten. Trainer Nico Schmidt wechselte beim 7:8 (17.) Keeperin Janina Kräft für Britta Reimann ein und vollzog diese Prozedur während der Begegnung sechs Mal — allerdings ohne Erfolg. Die Niederlage wurde aber auch durch unnötige Zeitstrafen eingeleitet. Phasenweise standen nur vier Stockelsdorferinnen auf dem Feld. Nach dem 29:29 (53.) durch Claudia Duhr (9) sorgten drei krasse ATSV-Fehler dafür, dass Wattenbek wieder auf 31:29 wegzog. Als Anja Krönert (6/2) in der Schlussminute einen Siebenmeter zum 31:31 verwandelte, schien zumindest ein Remis gerettet. Doch im Gegenzug traf Hollerbuhl zum Gäste-Sieg. Für Stodo warfen Svenja Glas (5), Nadja Kunze, Nina Mitschker, Claudia Danger (je 2) und Johanna Palloks (1) die weiteren Tore.

Die Frauen von Lübeck 1876 verloren ebenfalls — mit 25:35 (16:17) beim Vorletzten HSG Tarp-Wanderup. Nach drei Siegen in Folge liefen die Gäste selbstbewusst auf, und Trainer Piotr Szynwelski sagte: „Wir haben vor dem Spiel klar angesagt, dass die Tarper nicht unterschätzt werden dürfen.“ Ab dem 20:19 (36.) schienen seine Worte zu verhallen. Sein Team wurde immer fahrlässiger. „Wir kamen immer einen Schritt zu spät“, klagte Szynwelski. Tarp zog ab dem 25:21 entscheidend davon. „Die Niederlage ist vollauf verdient“, räumte der Coach ein. Die 1876-Tore markierten Svenja Eckert (10/3), Lea Knop, Christina Schröder (je 4), Marie Schreiber (3), Laura Hirt (2), Johanna Brandt und Britt Rahf (je 1).

„Wir haben keine Chance gehabt.“
Bernd Komotzki.

rl

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