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Sport im Norden Dahlke deutet schon wieder ihre Klasse an
Sportbuzzer Sport im Norden Dahlke deutet schon wieder ihre Klasse an
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20:31 22.10.2013
Bianca Dahlke (r.) feierte nach siebenmonatiger Wettkampfpause ihr Comeback, gewann mit Ann-Kathrin Gericke das Auftaktdoppel. Quelle: zumm
Berlin

Große Freude bei den Tischtennis-Damen des TSV Schwarzenbek: Das Regionalliga-Team feierte mit einem souveränen 8:2-Triumph beim VfL Tegel den ersten Pflichtspielerfolg der Saison. Die Drittliga-Herren mussten sich indes überraschend beim bisherigen Tabellenschlusslicht MTV Wolfenbüttel mit 6:9 geschlagen geben.

Schwarzenbeks Damen präsentierten sich hoch konzentriert. Dabei erlebten die Fans eine Premiere: Nach siebenmonatiger Wettkampfpause und überstandenem Bänderriss im rechten Fußgelenk kam Neuzugang Bianca Dahlke zu ihrem ersten Einsatz im TSV-Trikot. An der Seite von Ann-Kathrin Gericke ließ sie im ersten Doppel mehrfach ihr Können aufblitzen und punktete gegen Mareike Jünemann/Sirona Beyer (12:10, 11:7, 11:6). In ihren Einzeln gegen die sehr stark einzustufenden Sarah-Madeleine Schrödter und Alina Heck zeigte sich die 26-Jährige kämpferisch und taktisch versiert, musste sich aber jeweils knapp im entscheidenden fünften Durchgang geschlagen geben. „Gegen Sarah und Alina sind die Spiele auch schon ausgeglichen, wenn ich in Top-Form bin, heute hat mir sicherlich noch etwas Matchpraxis gefehlt“, schilderte die 37-fache Landesmeisterin und ergänzte: „Zudem mangelt es nach dem Bänderriss noch am Timing bei manchen Schlägen sowie am Zutrauen zu einigen Bewegungen.“

Für Dahlkes Teamkolleginnen war die Präsenz ihrer Nummer zwei jedoch enorm wichtig: „Bianca ist eine Spitzenspielerin, die unbedingten Siegeswillen ausstrahlt. Mit ihr sind wir automatisch eine Klasse besser“, sagt Olga Adamcic. Die Top-Athletin gewann zwei Einzel und das Doppel mit Steffi Erxleben. Erxleben punktete zudem ebenso wie Ann-Kathrin Gericke zweimal und setzte mit ihrem Fünfsatzerfolg über Sirona Beyer auch den Schlusspunkt. Nach ihrem Verletzungspech und dem schweren Auftaktprogramm hoffen die Damen nun, die positive Energie mitnehmen zu können.

In der Verbandsoberliga setzte sich die Regionalliga-Reserve mit 8:5 gegen Nortorf und bei Urania Hamburg durch. Nach ausgeglichenen Doppeln gewannen die solo unschlagbaren Nancy Trompelt und Lisanne Liebich ebenso je zwei Einzel wie Ann Kristin Weber. Für den fehlenden Zähler sorgte Juliane Kiehn zum verdienten 8:4.

Schwarzenbeks Regionalliga-Herren konnten gegen die „Underdogs“ in Wolfenbüttel nicht an ihre herausragenden Leistungen der ersten Spiele anknüpfen und mussten sich nach einer 2:1-Führung aus den Eingangsdoppeln beinahe sensationell geschlagen geben. Ohne Sören Wegner fanden die Gäste nicht auf allen Positionen zur Normalform: Fredrik Lundquist und Frederik Spreckelsen erspielten im oberen Paarkreuz eine ausgeglichene Einzelbilanz, gleiches gelang Florian Ihde in der Mitte und Moritz Spreckelsen unten. „Die Wettkampfpause hat uns nicht gut getan. Nun müssen wir schleunigst wieder zu unserem Leistungsniveau aus dem September zurückfinden“, analysierte Kapitän Achim Spreckelsen, merkte aber gleich an: „Unsere Spieler arbeiten im Training sehr gut, so dass es keinen Grund zur Panik gibt.“

In der Damen-Landesliga fuhr der ESV Büchen ein 8:6 über Elmshorn II ein, bei dem Karin Weber mit drei Einzel- und einem Doppel-Erfolg an der Seite von Laura Nickel beste Spielerin war. Während Grinaus Landesliga-Herren durch Punkte von Rolf Hoffmann, Jörg Clasen, Reiner Sterly (je 2), Nikolaus Mattig und Hoffmann/Clasen und Erich Gehrmann/Mattig mit 9:5 bei Seeth-Ekholt II gewannen, tat sich Spitzenreiter Ratzeburger SV bei Seeth-Ekholt I schwerer als erwartet. Trotzdem ließen sie nach einem 2:1 aus den Eingangsdoppeln dank der Solo-Zähler von Jan Hauberg, Thorger Brüning (je 2), André Kreibohm, Marcel und René Boeglin beim 9:4 kaum Spannung aufkommen.

zumm

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