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Sport im Norden Dank Claus voller Zuversicht gegen Oldenburg
Sportbuzzer Sport im Norden Dank Claus voller Zuversicht gegen Oldenburg
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20:21 03.08.2015

Ian Prescott Claus fängt in der neuen Saison dort an, wo er in der vergangenen aufgehört hatte. In der Spielzeit 2014/15 erzielte der Torjäger des SV Eichede insgesamt 34 Treffer, davon 19 bis zum Winter für seinen Ex-Klub TuRa Meldorf. Die Auszeichnung für den besten Torschützen der SH-Liga nahm er beim Eröffnungsspiel in Oldenburg entgegen — und nur einen Tag später steuerte der Deutsch-Amerikaner zwei Tore zum hochverdienten 3:2-Auftaktsieg beim PSV Union Neumünster bei.

Claus produziert Tore am Fließband und hat sich den nötigen Respekt bei den Gegnern verschafft. Auch zum Oldenburger SV haben sich seine Stärken längst herumgesprochen. Der Aufsteiger, der das Saison-Opening mit 0:2 gegen Titelkandidat Eutin 08 verlor, gastiert morgen um 19 Uhr zur Eicheder Heimpremiere im Ernst-Wagener-Stadion. „Wir sind auf jeden Fall gewarnt vor ihm“, sagt OSV- Coach Andreas Brunner, der jüngere Bruder von „Mecki“ Brunner, dem früheren Eicheder Trainer.

In Neumünster hätte Claus eigentlich vier oder fünf „Buden“ machen müssen. „Unser Spiel kommt ihm in jeglicher Hinsicht entgegen“, sagt der Eicheder Trainer Oliver Zapel. Zu den zwei Toren meinte der 47-Jährige: „Wir haben ihm die Bälle auf dem Silbertablett serviert.“ Dabei präsentierten sich die Stormarner schon in einer erstaunlich guten Verfassung. Und das, obwohl Zapel vorher noch auf den Umbruch im Team hingewiesen hatte. Bestimmte Mechanismen müssten sich erst wieder einspielen, so der Coach. „Statt nur einem, hätten wir fünf oder sieben Tore bis zur Pause machen müssen“, meinte Claus später und auch Zapel bezeichnete das Spiel seiner Elf in den ersten 50 Minuten als „fehlerlos“. Dass sein Team im ersten Spiel eine derart gute Leistung bringen würde, „hätte nicht gedacht“.

Aufgrund zweier individueller Fehler innerhalb von nur sieben Minuten zum überraschenden 2:2- Ausgleich mussten die Stormarner dennoch um den ersten Dreier zittern. „Die Gegentore waren dumm“, sagte Claus, nachdem er sein Team kurz vor Schluss doch noch mit einem herrlichen Lupfer jubeln lassen hatte. „Es war ein richtig geiles Spiel und hätte nicht besser laufen können“, strahlte der Top-Torjäger, der — wie sein Coach — die Oldenburger genau unter die Lupe nahm. „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die gegen den Favoriten Eutin hätte 2:0 führen können“, meinte Zapel, ergänzte jedoch: „Ich habe aber auch eine Mannschaft gesehen, die später konditionell nicht mithalten konnte.“

Bei den Gästen nicht dabei sein wird Freddy Kaps. Das Sturmtalent (28 Saisontore in der letzten Verbandsliga-Saison) fehlt wegen einer Studienveranstaltung. Außerdem ist der Einsatz seines Sturmpartners Daniel Jungs (32 Treffer) offen, der einen Pferdekuss aus dem Eutin-Derby davontrug. Zapel indes muss Abiturient Jonathan Marschner (geht für fünfeinhalb Monate nach Australien) ersetzen und nennt Jan Plate aus der Verbandsliga-Reserve als erste Alternative. „Auch weil Leonardo Evora noch verletzt ist“, so der Trainer.

Volker Giering

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