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Sport im Norden Der HSG-Heimfluch hält an
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20:24 29.10.2013
Löwe Henning Klusmann ist unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Carsten Laut hilft ihm auf, während Peter Kasza (r.) schon den nächsten Spielzug ansagt.

Oberliga, Frauen: HSG Jörl — Lauenburger SV 17:22 (7:10). Nach vier Niederlagen gegen Jörl feierten die „Elbdiven“ nun sogar einen Auswärtssieg. Dabei begann es wenig verheißungsvoll. Erst nach dem 0:30 (7.) rappelte sich die LSV auf und ging mit 7:6 (24.) in Führung. Die Gastgeberinnen starteten besser in den zweiten Abschnitt, doch besonders Franziska Hahn (5) und Sarah Lemmermann (2/1) waren in der Folge nicht zu bremsen. Ein spielentscheidender Zwischenspurt mit neun Treffern in Folge, eine Phase in der den „Elbdiven“ so gut wie alles gelang, brachte die Lauenburgerinnen innerhalb von elf Minuten mit 21:13 (54.) uneinholbar in Front. Am Ende stand ein verdienter Sieg auf der Anzeigetafel, der der LSV viel Selbstvertrauen für die kommende Begegnung gegen die THW-Frauen gibt. Die weiteren Treffer erzielten Mehrkens (5/3), Wulf (3), Streisel (2), Geschke, Koch, Heins, Jender und Krüger (je 1).

SH-Liga, Männer: HSG Tills Löwen — TSV Kronshagen 26:30 (12:17). Der Umzug in die Möllner Stadtwerke-Arena hatte nach zwei Heimniederlagen in Ratzeburg nicht den erwarteten Schub gebracht. Trotz der Ausfälle von Molt, Buchfeld und Todtenhaupt hatten sich die Löwen viel vorgenommen, lagen aber nach sechs Minuten mit 1:5 zurück und sollten diesen Rückstand nicht mehr aufholen können. Torwart Dennes Goldenbow hatte anfangs keine Hand an den Ball bringen können. Johannes Rick zeigte zwar einige starke Paraden, konnte den Pausenrückstand aber auch nicht verhindern, da im Angriff beste Torchancen ausgelassen wurden. Lediglich Kasza (9/4) hielt die Gastgeber im Spiel. Schwach war die linke Angriffsseite, die nicht in der Lage war, Druck zu erzeugen. Immer wieder rannte man sich in der Abwehr fest oder traf die falschen Wurfentscheidungen. Mit der Einwechslung von Hirth und Prösch (je 2) lief es Mitte der ersten Hälfte etwas besser und der Rückstand konnte auf 10:12 verkürzt werden. Aus der in der Pause angekündigten Aufholjagd wurde jedoch nichts. Im Angriff war die Trefferquote mangelhaft und die Abwehr konnte ebenfalls nicht überzeugen. Weitere Tore erzielten Köster (5), Klusmann (4), Lauth (2), Rohde und König (je 1).

Landesliga, Männer: Lauenburger SV — SG Glinde/Reinbek 26:25 (13:11). „Das war ein typisches Derby auf Augenhöhe“, sah LSV-Trainer Carmelo Hadeler ein wechselvolles Spiel. Nach dem 17:20 erzielte Busch drei seiner sieben Treffer in Folge erzielte und die LSV legte einen 6:0-Lauf hin. Die weiteren Treffer erzielten Schwartz (6), Mathias (3), Börger, Kraftschick, Kügler, Schulz (je 2), Kröppelin und Fengler (je 1).

Frauen: HSG Tills Löwen — VfL Bad Schwartau 17:33 (7:18). „Wir sind von Beginn an nicht ins Spiel gekommen und zur Halbzeit war die Partie schon gelaufen“, sah Trainer Jörg Lehmann die Niederlage gegen den Spitzenreiter auch in der Höhe als verdient an. „Wir werden unsere Fehler aufarbeiten und versuchen, es künftig besser zu machen“, sieht Lehmann beim punktlosen Schlusslicht durchaus noch Perspektiven. Die Tore erzielten Kussauer, Jenkins (je 4), Rossdeutscher, Herrmann (je 2) Röpke, Blohm, Floeter, Oehme und Lehmann (je 1).

VfL Geesthacht — HSG Kalkberg 26:21 (13:9). Mit dem Sieg gegen den Spitzenreiter mischt der VfL nun selbst oben mit. Torhüterin Putfarkens bärenstarke Paraden waren ausschlaggebend dafür, das der VfL ein 2:5 (8.) in ein 12:7 (25.) umwandeln konnte. Bis zuum Ende ließen Meschede (10), Franke (7), Wiebracht, Tode, Gelsen (je 2), Peuker, Stoll und Mulsow (je 1) nichts mehr anbrennen.

„Das war ein typisches Derby auf Augenhöhe.“
Trainer Carmelo Hadeler

rl

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