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Sport im Norden Deutsche U19 verliert Nations-Cup-Finale
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20:41 03.07.2017
Lübeck

Titelverteidigung verpasst: Die deutschen U19-Handballer haben das Finale des „Nations Cups“ im Rahmen der Internationalen Lübecker Handballtage verloren.

Turniersieger Emil Lærke mit seiner Schwester Frederikke, die bis 2015 in Travemünde aktiv war. Quelle: Foto: König

Das DHB-Team um den Schwartauer Juri Knorr unterlag im Endspiel gegen Dänemark mit 24:27 (11:15).

Überragend: Dänemarks Rückraumlinker und Abwehrchef Emil Lærke (10 Treffer). Sehr zur Freude seiner Schwester Frederikke, die bis 2015 in der 2. Liga für Travemündes „Raubmöwen“ gespielt hat.

Bundestrainer Jochen Beppler hatte „ein spannendes Spiel“ gesehen, „bei dem die Dänen dank der besseren ersten Halbzeit am Ende der verdiente Sieger waren“. Bis zur Pause hatte er zehn technische Fehler seiner DHB-Jungs registriert, auch „zu wenig Torgefahr aus dem Rückraum“. Erst danach habe sein Team, das im Flensburger Jannek Klein (5) seinen besten Werfer hatte, beherzter agiert.

Insgesamt war Beppler mit dem letzten Test für die WM Anfang August im georgischen Tiflis zufrieden: „Es war wichtig, dass die Jungs, wie gegen Japan, andere Spielsysteme kennengelernt, auch gegen massive Deckungen, wie die der Dänen, gespielt haben.“ Nun geht’s zum Feinschliff ins Trainingslager nach Wetzlar.

Und ist Knorr als junger 2000er-Jahrgang bei den 98ern erneut dabei? Beppler hält sich bedeckt: „Juri hat sich gut ins Kollektiv eingefügt, gezeigt, dass er ein Spieler mit Perspektive ist. Er wird im Sommer in jedem Fall ein großes Turnier spielen – entweder die WM oder die Europäischen Jugendspiele Ende Juli im ungarischen Györ.“

Sieger der Herzen waren Japans Talente, die sich im Duell um Bronze nach einem 33:33 mit 5:4 im Siebenmeterwerfen gegen Island durchgesetzt hatten. „Da war die Halle ein Tollhaus“, sagte Orga-Chef Marcus Sievers, der für 2018 den „Nations Cup“ als Teil der Handballtage fest eingeplant hat: „Offen ist nur, ob mit vier oder sechs Teams.“

jek

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