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Sport im Norden „Die Jungs werfen alles rein“
Sportbuzzer Sport im Norden „Die Jungs werfen alles rein“
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11:40 03.03.2018
Schwartaus Antonio Metzner (l.) im Hinspiel im Clinch mit Hildesheims Toptorjäger Savvas Savvas. Quelle: 54°
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Lübeck

„Bitte recht freundlich und keine Faxen machen.“ Klick. Klick. „Danke, der Nächste bitte“. Schwartaus Torwart Dennis Klockmann hatte in den vergangenen Jahren mit seinen ehemaligen Hildesheimer Kollegen keine Probleme, wenn er Portraitfotos und Mannschaftsbilder anfertigte. Und auch mit dem VfL lief es gegen die Hildesheimer zuletzt wie am Schnürchen: 28:24 wurde das Hinspiel gewonnen, 25:18 die letzte Begegnung in der Hansehalle im Mai 2015. Danke, der Nächste bitte.

Laufkundschaft erwartet VfL-Trainer Torge Greve dennoch beileibe nicht: „Hildesheim hat keine schlechte Mannschaft, das zeigen die jüngsten Ergebnisse. Sie verkaufen sich nur etwas unter Wert.“ Am jüngsten Doppelspieltag verlor die Eintracht 26:29 beim TV Emsdetten und nur 21:22 gegen Nordhorn-Lingen. „Die Niederlage gegen Nordhorn-Lingen war natürlich bitter, aber sie hat uns auch wieder gezeigt, dass wir gegen diese Teams auf Augenhöhe spielen können, das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Spiele“ sagte Kapitän Robin John. Kampf und Einsatz hätten gestimmt, darauf würde man beim Kampf um den Klassenerhalt bauen können.

Und während die Schwartauer mit dem Keeper-Duo Klockmann/Marino Mallwitz die zweitbeste Defensive stellen, haben die Hildesheimer den herausragenden Angreifer der Liga: Der 20-jährige Grieche Savvas Savvas hat mit 188 Toren schon mehr als dreimal so viele Treffer auf dem Konto wie Schwartaus zurzeit bester Werfer Sebastian Damm (59). Durchschnittlich 8,2 Tore wirft der linke Rückraumschütze pro Spiel. Kommende Saison wechselt der 1,92-Meter-Mann in die 1. Liga zu GWD Minden.

„Wir gehen respektvoll an die Aufgabe heran, schauen dabei aber weniger auf den Gegner als auf uns“, hat Greve einige personelle Sorgen: Regisseur Markus Hansen geht es nach seinen Problemen an der Patellasehne zwar besser und er hat auch schon Einheiten mit der Mannschaft absolvieren können, an einen Einsatz sei aber erst in zwei Wochen zu denken.“ Zudem sind die Schwartauer von der Grippewelle nicht verschont geblieben: Steffen Köhler und Toni Podpolinski hat’s erwischt. „Die Entscheidung, ob sie spielen können, fällt wohl erst vor dem Anpfiff“, sagt Greve. Nach dem 18:25 bei Eintracht Hagen verlangt der Coach gegen Eintracht Hildesheim vor allem von seinen Außen mehr: „Auf beiden Seiten haben wir die Qualität, doch sie müssen sich mehr einbringen, aggressiver spielen.“

Ansonsten sei Hagen abgehakt. „Die Mannschaft will es gegen Hildesheim in eigener Halle besser machen, die Jungs werfen mit ihren tollen Fans im Rücken wieder alles rein.“

Und was ist von Fotograf Klockmann im Tor gegen seine Ex-Kollegen zu erwarten? „Klocki ist gegen uns sicherlich besonders motiviert und wird bei seiner Konstanz sicher eine gute Leistung zeigen“, fürchtet Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck.

Von Christoph Staffen

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