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Sport im Norden Die Mission Klassenverbleib beginnt
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23:10 12.09.2018
Das sind die Teams und Orte der 3. Liga, wo die TSG-Handballerinnen in der neuen Saison spielen müssen.
Wismar

„Endlich geht es los“, freut sich Justine Spierling, Kapitän der TSG-Handballfrauen. Am Sonnabend empfangen die Wismarerinnen zum ersten Spiel in der neuen Saison der 3. Liga den Traditionsklub FHC Frankfurt/Oder. Pünktlich um 16 Uhr wird dann die Sirene für den Spielbeginn in der Sporthalle an der Bürgermeister- Haupt-Straße ertönen. Doch die Freude von Justine Spierling ist getrübt. Die Torhüterin wird am Sonnabend nicht zum Einsatz kommen. „Ich habe mir mein Sprunggelenk verletzt. Wie lange ich ausfalle, weiß ich noch nicht“, sagt sie.

Wismarer TSG-Handballerinnen starten am Sonnabend mit Heimspiel in die neue Saison der 3. Liga / Torhüterin Spierling ist verletzt / Misevska hat den Verein verlassen.

Auf die Dienste von Stefanija Misevska wird die TSG dauerhaft verzichten müssen. Die Rückraumspielerin hat den Verein verlassen und ist in ihre Heimat Mazedonien zurückgekehrt. „Sie möchte wieder zu Hause bei ihrer Familie sein und hat dort auch schon einen neuen Klub gefunden“, erklärt Christian Lander, Sportlicher Leiter der TSG-Handballabteilung.

Hinter dem Einsatz von Torjägerin Vivien Millrath steht ein großes Fragenzeichen. Sie hat sich am Ellbogen des Wurfarmes verletzt. Derzeit arbeitet die medizinische Abteilung fieberhaft daran, den Einsatz doch noch zu ermöglichen.

Ungeachtet dessen blickt TSG-Trainer Christoph Nisius optimistisch nach vorn: „Jammern nützt nichts. Wir haben trotzdem ein gutes Team zusammen.“ Dass es für seine Mannschaft dennoch kein leichter Spaziergang wie in der Oberliga werden wird, davon ist Nisius überzeugt. „Es ist eine starke dritte Liga, die sehr ausgeglichen ist. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich die Punkte einzusammeln, damit wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wir peilen Platz sechs bis neun an“, meint der TSG-Trainer. Allerdings sei er mit der Vorbereitung nicht gänzlich zufrieden. „Wir hatten zu viele Ausfälle durch Krankheit und Urlaub. Deshalb werden wir noch drei bis vier Wochen benötigen, um auf das Niveau zu kommen“, erklärt Christoph Nisius.

Positiv dagegen sieht er die Integration der neuen Spielerinnen, die als Verstärkung geholt wurden. „Sie sind sehr gut in die Mannschaft aufgenommen worden und beleben auch das Mannschaftsbild.

Einige brauchen aber noch mindestens eine Saison, um das Drittliga-Niveau zu erreichen“, hat der TSG-Coach festgestellt. Er ist davon überzeugt, dass seine Leistungsträgerinnen, zu denen er Vivien Bartlau, Steffi Laas und Vivien Millrath zählt, die jungen Spielerinnen mitziehen werden. Auf jeden Fall werden am Sonnabend alle Spielerinnen auf der Bank sitzen und auch zum Einsatz kommen, verspricht Nisius. „Wir hoffen, dass wir am Sonnabend ein volles Haus haben. Das ist für das Team sehr wichtig“, wünscht er sich.

Der Kader

Tor:

Justine Spierling (Rückennummer 1)

Tina Schultz (16)

Rückraum:

Lena Bunke (3)

Henrike Bibow (13)

Vivien Millrath (25)

Christin Wolter (5)

Celin Kellert (20)

Svea Pinkohs (21)

Sophie Powierski (22)

Außen:

Vivien Bartlau (23)

Jennifer Martin (14)

Julia Marten (8)

Kreis:

Steffi Laas (4)

Luisa Karau (15)

Trainer:

Christoph Nisius Co-Trainerin:

Maryna Bratenkova

Betreuerin: Laura Blum

Sportlicher Leiter: Christian Lander

Peter Preuß

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