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Sport im Norden Dirk von Zitzewitz: „Will 2019 Weltmeister werden“
Sportbuzzer Sport im Norden Dirk von Zitzewitz: „Will 2019 Weltmeister werden“
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19:11 07.11.2018
Dirk von Zitzewitz düste in Portugal mit Andrea Peterhansel als Navigatorin im offenen Side by Side auf Platz drei. Quelle: Foto: heider Custodio
Lübeck

Noch 58 Tage bis zur Rallye Dakar. Doch die 41. Auflage der legendären Wüstenrallye in Peru, sein 19. Dakar-Start, der als Co-Pilot von Giniel de Villiers im südafrikanischen „Toyota Gazoo Racing“- Team, ist für Dirk von Zitzewitz noch weit weg. Gerade von der Baja Portalegre in Portugal zurück, plant der 50-jährige Karlshofer weiter seinen Traum vom Dakar-Start im eigenen Side-by-Side-Buggy – doch das erst für 2020 und als Pilot.

Treffen bei der Baja 1000

„Ich habe derzeit mehrere Optionen auf dem Tisch“, erzählt der Ostholsteiner. Eine führt ihn in der nächsten Woche nach Mexiko – zur großen Offroad-Rallye Baja 1000. Am Rande trifft er sich dort mit dem US-Amerikaner Austin Jones, mit dem er in Marokko Side by Side gefahren ist. „Wir reden über das nächste Jahr, ein mögliches Projekt“, verrät „DvZ“.

Dirk von Zitzewitz und Andrea Peterhansel belegen bei der Baja Portalegre Platz drei im Side by Side. Quelle: © OffRoad Press Photo

Platz drei in Portugal

Parallel kurbelt er weiter den Aufbau seines eigenen Teams an. Der Plan: 2019 will der Ostholsteiner nach der Dakar beim Baja-Weltcup, der inoffiziellen WM, starten. Bisher sind acht Rennen vorgesehen, davon sechs in Europa. Sein hehres Ziel: „Ich will Weltmeister werden“, sagt von Zitzewitz. Die Baja in Portugal, der dritte Platz, habe ihn darin bestärkt. Auch das gute Feedback seiner Interimsnavigatorin Andrea Peterhansel, der Frau von Dakar-Rekordchampion Stephane Peterhansel. „Es war sehr spannend zu hören, was sie sagt. Schließlich fährt sie oft mit dem besten Piloten unserer Branche. Ich stand da schon unter Druck“, berichtet der Ostholsteiner, der seinen Job offenbar tadellos erledigt hat. Denn als Duo harmonierten Zitzewitz/Peterhansel sehr gut, durften sich am Ende sogar als heimliche Sieger fühlen. Denn ihren Rückstand von 43 Sekunden zum Sieger hatte ihnen das schludrige Serviceteam beim Tanken eingebrockt.

Nach 2600 Kilometern Anreise: Dirk von Zitzewitz steuert bei der Baja Portalegre in Portugal sein Side by Side auf Platz drei. Quelle: privat

DvZ: „Portugal war eine gute Visitenkarte“

Portugal war für von Zitzewitz „einfach ein geiles Rennen“. Und er ist überzeugt: „Es war eine gute Visitenkarte, auch für mehr Support durch die Industrie.“ Denn noch fehlt es für sein Projekt an finanzkräftigen Partnern.

Und dann ist da noch Option drei: Mit de Villiers, mit dem er sich zwölf Jahre das Cockpit geteilt und den er 2009 zum Dakar-Sieg navigiert hat, will er die legendäre Rallye im Januar „so gut wie möglich abschließen“. Eine Fortführung der Zusammenarbeit ist vorerst nicht geplant. Von Zitzewitz will seine 20. Dakar so zum Schaulaufen in eigener Sache nutzen. Fest steht für ihn: Vor der Dakar werde ich mich für die zeit danach noch nicht festlegen.“

Jens Kürbis

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