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Sport im Norden Doppelter Jubel in der Oberliga: HSG ist Meister, VfL II gerettet
Sportbuzzer Sport im Norden Doppelter Jubel in der Oberliga: HSG ist Meister, VfL II gerettet
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22:10 23.04.2018
Ein stolzer Trainer und ein Team mit reichlich Grund zum Jubeln: Bereits zwei Spieltage vor dem Saisonende hat Thomas Knorr mit seinen Ostsee- Handballern den Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht. Quelle: Fotos: 54°
Bad Schwartau

TSV Ellerbek - HSG Ostsee N/G 18:28 (7:15). Der Sieg des Tabellenführers beim Siebten war keine große Überraschung, die Niederlage des ärgsten Verfolgers SG Wift Neumünster vbeim FC St. Pauli in Hamburg war für möglich gehalten worden (auch wegen des dort geltenden „Backe“-Verbots). Als Paulis 23:19-Heimsieg gegen den HSG-Verfolger um 19.30 Uhr feststand, war beim Anpfiff der eigenen Partie klar, dass das Team von Trainer Thomas Knorr nur noch sein Spiel gewinnen musste, um schon nach dem 24. von 26 Spieltagen vorzeitig als Meister festzustehen und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga in der Tasche zu haben. Das gelang – und vier Jahre nach Gründung der Handballspielgemeinschaft aus Neustadt und Grömitz war das Ziel erreicht. Nach einem Jahr Landesliga, einem Jahr SH-Liga und zwei Jahren Oberliga.

Zwei Teams und zweimal Grund zum Jubeln: Während die HSG Ostsee N/G im zweiten Anlauf die Meisterschaft in der Handball-Oberliga der Männer eingefahren und damit auch den Sprung in die 3. Liga geschafft hat, freuen sich Team und Verantwortliche beim VfL Bad Schwartau über den Klassenerhalt der Zweitliga-Reserve.

Das schnelle 5:1 (8.) brachte die nötige Sicherheit und zwischen den Pfosten stand ein glänzend aufgelegter Markus Noel, der maßgeblich an der deutlichen Pausenführung beteiligt war. In der Pause erfuhren die Spieler dann das Ergebnis aus St. Pauli – die Stimmung war schon da sehr angeheizt. Das übertrug sich zunächst auch auf das Spiel, die Ostholsteiner wurden nachlässig. Nachdem Ellerbek zum 14:18 (45.) aufschloss, musste Knorr eine Auszeit nehmen um sein Team wieder in die Spur zu bringen. Mit der nötigen Ruhe gewann das HSG-Spiel wieder an Souveränität, in der letzten Viertelstunde setzte sich das Team entscheidend ab.

Nach dem Abpfiff war die Freude über den Aufstieg bei Mannschaft und mitgereisten Fans entsprechend groß. „Die Mannschaft hat für die Stammvereine und für die Region Geschichte geschrieben“, war der Grömitzer Vereinsvorsitzende Jan-Eric Hertwig aus dem Häuschen. Der Meisterfeier nach dem letzten Heimspiel am kommenden Sonnabend steht nun nichts mehr im Wege. Gegner ist dann „Meistermacher“ St.

Pauli, der nach dem Spiel als kleines Dankeschön dafür, dass nun auch das letzte Saisonspiel in Neumünster ohne den Druck des Gewinnenmüssens absolviert werden kann, sicher das ein oder andere Freibier angeboten bekommt . . .

HSG Ostsee: Noel, Fehlberg - Reiter 7/1, Knorr 5, Kaiser 4, Engelmann 3, Mendle 3, Jarik 3/1, Ambrosius 1, Müller 1, Bastian 1, Möller, Kibat

VfL Bad Schwartau II - MTV Herzhorn 34:26 (19:13). Reichlich Grund zum Jubeln hatten auch die VfL-Handballer nach ihrem erhofften, nach dem knappen 26:25 aber zumindest überraschend deutlichen Heimerfolg gegen den Tabellensechsten. Die Gäste konnten vereltzungsbedingt allerdings nur mit einer Rumpftruppe in der Ludwig-Jahn-Halle auflaufen und waren dem Sturmlauf des VfL somit nicht wirklich gegenwachsen.

Schon nach acht Minuten waren die Gastgeber auf 7:1 enteilt, und dieser Sechs-Tore-Vorsprung stand, trotz eines zwischenzeitlichen 16:7 (22.) auch zur Pause auf der Anzeigetafel. Dabei überzeugte die Abwehr mit zwei starken Torhütern. Marius Nagorsen fungierte – trotz dreier Treffer – vor allem in der Rille als Vorbereiter, Till Meisner hingegen als Vollstrecker (9 Tore) und Felix Hirth (5/4) konnte alle vier zugesprochenen Siebenmeter im Kasten der Gäste unterbringen. „Das war insgesamt eine runde Sache, der Sieg geht auch in dieser Höhe vollauf in Ordnung“, war Trainer Guido Bock nach dem Schlusspfiff hochzufrieden. Und er stellte erleichtert fest: „Das Saisonziel mit dem Nichtabstieg ist erreicht, wir haben unsere Aufgaben gelöst.“ Die beiden noch ausstehenden Begegnungen beim TuS Ausmühle-Wohltorf und zum Saisonabeschluss gegen den Zebra-Nachwuchs des THW Kiel II wolle er mit seinem Team jetzt „einfach nur noch genießen“.

VfL: Haß, Escher - Meisner 9, Jung 6, Hirth 5/4, Steinfurth 4, Nagorsen 3, Schrader 3, Farschchi 2, Cardes 1, Amoey 1, Baumann, Patalas, Ott

rl/ing

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