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20:10 21.03.2016

GW Siebenbäumen — VfB Lübeck II 1:2 (0:1). Siebenbäumen kassierte die dritte Pleite in Serie, bleibt 2016 punktlos. Es entwickelte sich eine schwache Partie, was die knapp 100 Fans Zuschauer auf der Hufe zu sehen bekamen, war ernüchternd und alles andere als ein Offensivspektakel. Auch an zündenden Spielideen fehlte es beiden Teams. Die Partie spielte sich über weite Strecken im Mittelfeld ab, entscheidende Nadelstiche blieben aus.

Gleich mit der ersten nennenswerten Möglichkeit traf Cemal Sezer (33.) allerdings zur Lübecker Pausenführung. Nach dem Wechsel stemmte sich der Gastgeber gegen die Niederlage, der Spitzenreiter verteidigte jedoch souverän und war auf jeden Vorstoß der Steinbek-Elf vorbereitet. So sorgte ein ruhender Ball für den Ausgleich: Julian Brückner (77.) versenkte sehenswert einen Freistoß aus knapp 20 Metern.

Als Aschty Sindy (80.) nach einer Unsportlichkeit Gelb-Rot sah, hoffte GWS auf ein Happy End, doch es kam anders: In Unterzahl traf erneut Sezer (90.+1) zum knappen Auswärtssieg. „Ein Remis wäre sicher gerecht gewesen, doch uns fehlte vor dem VfB-Tor die Durchschlagskraft. Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen, das war eine gute Leistung“, befand Marco Kalcher als Sportlicher Leiter der Lauenburger.

VfL Tremsbüttel — 1. FC Phönix 1:2 (1:1). Mit diesem Last-Minute-Sieg zog Phönix in der Tabelle an Tremsbüttel vorbei, hat allerdings schon fünf Spiele mehr absolviert. Der VfL bestimmte in der ersten Halbzeit die Partie und ging verdient durch Jonas Fahrenkrog (26.) in Führung. Tim Rach gelang jedoch kurz darauf der Ausgleich (37.). „In der zweiten Halbzeit haben wir uns angepasst und waren nicht mehr so gut wie in der ersten“, bedauerte Ligaobmann Marc Mandel, der den VfL anstelle des beruflich verhinderten Flemming Nielsen gecoacht hatte.

In der dritten Minute der Nachspielzeit erzielen die „Adlerträger“ das Siegtor, als Winterzugang Jannik Gerlach einen Freistoß schnell ausführte, während VfL- Keeper Timm noch seine Mauer stellte.

„Es war ein dreckiger, aber extrem wichtiger Auswärtssieg in einem Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Der Platz glich einer Kuhwiese. Es war kein Kombinationsspiel möglich“, bilanzierte Phönix-Co-Trainer Dirk Brestel.

SSV Pölitz — Eintr. Groß Grönau 1:3 (0:2). „Mir fehlen ein bisschen die Worte“, gab SSV-Co-Trainer Jan Hack nach dem Spiel zu, in dem seine Jungs „nicht wiederzuerkennen“ gewesen seien.

Per Doppelschlag gingen die Gäste vom Torfmoor in Führung, als Dennis Kohlmann (43.) und Kolja Grant (44.) auf 0:2 stellten. „Das waren zwei katastrophale Fehler!“, grollte Hack, dessen Team nach dem Wechsel zwei gute Gelegenheiten ausließ, so dass die Grönauer durch Henrik Langhans auf 0:3 (71.) erhöhen konnten. Den abstiegsbedrohten Gastgebern gelang lediglich noch das 1:3 kurz vor Schluss durch Jan-Hendrik Schmidt. Eintracht- Coach Dirk Kohlmann resümierte zufrieden: „Unsere Mannschaft hat sich heute für einen couragierten und taktisch-läuferisch starken Auftritt belohnt. Gegen einen starken Gegner war unser Sieg über 90 Minuten nie gefährdet.“

Von rmü/fh

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