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Sport im Norden Dreimal mit vier Toren zum Sieg
Sportbuzzer Sport im Norden Dreimal mit vier Toren zum Sieg
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18:18 10.08.2015

Ein denkwürdiges Spiel, an das sich die knapp 150 Zuschauer noch lange erinnern werden. Der Aufsteiger aus Pönitz machte es den Hausherren zunächst sehr schwer und bestach durch enorme Kaltschnäuzigkeit. Timo Kirstein brachte die SVG nach sechs Minuten in Front, Phillip Hardt erhöhte gar auf 0:2 (24.), Pölitz drohte im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage, die perfekt schien, als kurz nach Wiederanpfiff (52.) Kirstein noch erhöht. Doch nun stemmten sich die SSV-Kicker gegen die drohende Blamage. Wichtig in dieser Phase. Der schnelle Lohn durch Zakaria Salhi zum 1:3 (59.). Als Nils Rodewald in der 77. Minute den Anschluss herstellte, glaubten auch die 150 Zuschauer wieder an eine Wende. Jubel gab es schon bei Nico Ploogs Ausgleich (85.). Doch damit nicht genug: Vier Minuten später ist der spielende Co-Trainer Jan-Hendrik Schmidt zur Stelle und markiert den Siegtreffer für Pölitz nach einer atemberaubenden Aufholjagd. Co-Trainer Jan Hack nachher: „Das war Wahnsinn! Wir dürfen uns aber gar nicht erst in diese Situation bringen. Die ersten 65 Minuten waren vom Willen und vom Fußballerischen her eine Katastrophe! Pönitz hat von unseren Fehlern gelebt, wir sind erst nach dem 1:3 aufgewacht und haben das Spiel gedreht. Am Ende haben wir glücklich den Dreier geholt, aber danach fragt am Ende keiner mehr.“

SV Preußen Reinfeld — Eintracht Groß Grönau 4:2 (2:1). Bereits nach sechs Minuten hatte der Aufsteiger vier Tage nach dem 0:3 gegen RW Moisling die Weichen im zweiten Saisonheimspiel auf Sieg gestellt. Außenverteidger Pascal Lorenz war in der 2. und 6. Minute zur Stelle und traf zum 2:0 für Reinfeld. „Wir haben gut angefangen, Grönau hat erst nach 20 Minuten angefangen, sich zu wehren.“, stellte denn auch Preußen-Coach Ronny Tetzlaff fest, dessen Team in der 36. Minute allerdings den Grönauer Anschluss durch Erik Keller kassierte. Und fünf Minuten nach dem Seitenwechsel drohte die Partie zu kippen, als Rene Sahmkow Reinfeld-Keeper Bastian Sprave nach einem Eckball zum 2:2 überwandt. Doch Reinfeld hatte ja Pascal Lorenz. In der 74.

Minute brachte er sein Team erneut in Front, und als Thomas Aldermann nach 80 Minuten den Schlusspunkt einer abwechslungsreichen Partie gesetzt hatte, konnte Coach Tetzlaff erfreut resümieren: „Ab Mitte der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg erkämpft und verdient. Mann des Tages war ganz klar „Calle“ Lorenz, der als Außenverteidiger drei Tore macht!“

1. FC Phönix Lübeck — SV Eichede II 3:4 (1:2). Von einem „ziemlich verrückten Spiel“, sprach Eichedes Trainer Marcel Müller nach der torreichen Partie. „Es hätte auch 10:8 für uns ausgehen können!“ Seiner Mannschaft attestierte er „keine gute Leistung. Wir haben aber nach dem Rückstand das Spiel gedreht und nach den Gegentoren immer die richtige Antwort gegeben!“ Womit er das Spiel passend zusammenfasste.

Dem Lübecker Aufsteiger gelang durch Steven Grün der erste Treffer der Partie (29.), den Mats Facklam Sekunden später jedoch bereits egalisierte (30.). Daniel Müggenburg erzielte nur zwei Minuten später die SVE-Führung. Erst nach 64 Minuten ging der Torreigen weiter, als Christian Furchtmann für Phönix ausglich. Doch Eichede antwortete erneut prompt mit der erneuten Führung durch Marcel Anton nur zwei Minuten später (66.). Doch auch die hielt wiederum nicht lange. Tom Meier stand in der 71. Minute bei einem Angriff der Adlerträger richtig und erzielt das 3:3. Eichede hatte aber auch diesmal die passende Antwort parat, nur Sekunden später traf erneut Daniel Müggenburg und setzte damit den Schlusspunkt einer für die 80 Zuschauer attraktiven Begegnung.

fho

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