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Sport im Norden Durststrecke des FC Schönberg hält an
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18:15 21.10.2013
Schönberg

Unterschiedlicher hätte der Gemütszustand der beiden Trainer nach dem Oberliga-Punktspiel am Sonntag im Schönberger Palmberg-Stadion nicht sein können. „Ich bin natürlich hoch zufrieden“, so Jürgen Bogs vom 1. FC Neubrandenburg, der von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft sprach, der vielleicht etwas zu hoch ausgefallen sei. Sein Gegenüber, Schönbergs Axel Giere, entschuldigte sich bei den Fans für die Leistung seiner Mannschaft. „Mir fehlt jegliches Argument , etwas schön zu reden“, kommentierte Giere die 2:5-Heimpleite der Maurinekicker.In der Tat sahen die knapp 200 Besucher im weiten Rund, dass mit Abstand schlechteste Saisonspiel des FC Schönberg, der nun auch nach dem neunten Spieltag weiter auf den ersten Dreier wartet.

Die Gastgeber hatten sich zwar vor dem Spiel eine Menge vorgenommen und wollten endlich den Knoten platzen lassen, doch auf dem grünen Rasen fanden sie zu kaum einem Zeitpunkt so richtig ins Spiel.

Die Neubrandenburger bestimmten von Beginn an die Partie. Die Gastgeber spielten über weite Strecken überhastet, nervös und unkontrolliert. In den ersten zehn Minuten gab es bereits fünf Eckbälle für die Gäste, die nach einem Pfostenschuss (20.) in der 21. Minute in Führung gingen. Kurz vor der Pause verhindert Torhüter Dennis Klassen das mögliche 0:2.

Hoffnung auf eine Wende keimte dann in der 58. Minute auf. Eine Eingabe von Tom Körner verwertete Bastian Henning zum 1:1. Dann der Knackpunkt der Partie in der 65. Minute. Nach einer eigenen Ecke liefen die Schönberger in einer Konter. Hannes Köhn brachte Baliu im Strafraum zu Fall. Kurz zuvor mit gelb verwarnt sah der Schönberger die Ampelkarte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Freyer zum 1:2. Zehn Minuten später beendete Freyer einen nächsten Konter mit dem 1:3. Zwar gelang Körner in der 80. Minute der erneute Anschlusstreffer, doch danach hatten Baliu und Stövesand leichtes Spiel, das Ergebnis auf 2:5 zu schrauben.

Einen der wenigen Lichtblicke aus Sicht der Gastgeber gab es vor dem Anpfiff. Sebastian Turowski vom Landesfußballverband zeichnete, wenn auch etwas verspätet, Marco Pajonk mit der Torjägerkanone als bester Torschütze in der vergangenen Verbandsliga-Saison aus.

LN

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