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Sport im Norden „Ein Riese im Dornröschenschlaf“
Sportbuzzer Sport im Norden „Ein Riese im Dornröschenschlaf“
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18:10 31.07.2018
Wismar

Sie schwitzen dem Saisonauftakt am 15. September entgegen – die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar. Über den Stand der Vorbereitung, den Kader und die Ziele des Aufsteigers spricht Trainer Christoph Nisius im LN-Interview.

Was steht derzeit für Ihre Schützlinge auf dem Trainingsplan?

Christoph Nisius: Bis jetzt gab’s die sogenannte Hallenfreizeit. Die Mädels trainierten vier- bis fünfmal die Woche nach individuellen Lauf- und Kraftplänen. Das bringt zum einen den Handball ein wenig aus dem Kopf, fördert aber andererseits die Lust, wieder Handball zu spielen.

Und das Team zieht bei diesen eher ungeliebten Einheiten mit?

Heutzutage kann man das ja alles am Computer überwachen. Da sehe ich zum Beispiel, welche Läufe mit welcher Geschwindigkeit absolviert werden. Und ja – alle ziehen voll mit.

Der Verein hat alle Leistungsträgerinnen der Vorsaison gehalten, mittlerweile gibt es fünf Neuzugänge. Ist der Kader damit komplett?

Noch nicht ganz. Wir sprechen zurzeit mit mehreren Kandidatinnen für die Rechtsaußen-Position. Das ist dann aber das letzte Teil, das im Mannschaftspuzzle noch fehlt.

Und wie haben die fünf „Neuen“ eingeschlagen?

Insgesamt haben wir jetzt eine sehr homogene Mischung von jungen und erfahrenen Spielerinnen, sind außerdem auf jeder Position doppelt besetzt. Die drei jungen Spielerinnen, Julia Marten, Lena Bunke und Luisa Karau, bringen sicher frischen Schwung mit, Steffi Laas und Christin Wolter helfen uns mit langjähriger Drittliga-Qualität und Routine und können sofort Akzente setzen.

Wann beginnt das gemeinsame Training mit dem Ball?

Am Dienstag treffen wir uns erstmals wieder, am Wochenende steht gleich ein Trainingslager in Gallentin an. Schwerpunkte in den kommenden Wochen sind die Teambildung und gruppentaktische Aspekte, denn sechs Wochen bis zum Saisonstart sind schnell rum.

Das Ziel nach dem Wiederaufstieg kann nur Klassenerhalt lauten oder?

Mindestens. Wenn man allerdings die Wechselaktivitäten verfolgt, kann man die dritte Liga in der kommenden Saison sehr schwer einschätzen. Auch die anderen Aufsteiger sind sehr stark. Daher sind Prognosen schwierig. Wir möchten möglichst früh punkten und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Wie wohl fühlen Sie sich als Trainer der TSG Wismar?

Die Arbeit macht mir noch immer Spaß, sonst hätte ich nicht verlängert. Es gibt aber noch einiges zu tun. Die TSG ist ein Riese, der aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden kann. Da sind wir gerade dabei. Der Kern der Mannschaft möchte gern wieder leistungsorientierten Handball in Wismar spielen, ein Zeichen setzen, dass es wieder bergauf geht.

Ist Maryna Bratenkowa dabei die ideale Co-Trainerin?

Ja, ich bin sehr glücklich, dass sie dem Verein erhalten bleibt. Wir ergänzen uns sehr, sehr gut. Maryna lebt die TSG Wismar, ist ein Urgestein und kennt hier jede Ecke und jeden Stein. Außerdem hat sie als Spielerin Bundesliga-Erfahrung gesammelt. Das harmoniert schon sehr gut.

Ihr Auftaktgegner heißt Frankfurter Handballclub. Der Verein von der Oder spielte 2013 noch in der Bundesliga

Ja, im Wandel der Zeit hat es in den letzten Jahren einige große „Urgesteine“ getroffen – zuletzt unter anderem den HC Leipzig. Trotzdem ist der FHC ein großer Name in der Szene, ein attraktiver Gegner und ein Aufstiegsaspirant. Ein toller Auftakt.

Interview: Burkhard Ehlers

LN

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