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Sport im Norden Ein Tor entschied zwischen Freude und Frust
Sportbuzzer Sport im Norden Ein Tor entschied zwischen Freude und Frust
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18:15 29.10.2013
Lübeck

Hochspannende Spiele lieferten sich Stormarns Handball-Teams in den Landesligen mit der Konkurrenz. Glücklich gingen dabei die Hahnheiderinnen mit einem 16:15 (9:9)-Erfolg über TuS Lübeck 93 vom Feld. Pech hatten die Glinder Herren, die nach langer Führung mit 25:26 (11:13) beim Lauenburger SV das Nachsehen hatten.

Zwei hervorragende Abwehrreihen waren zwischen der GHG Hahnheide und Lübeck 93 zu sehen. Im Angriff dagegen überzeugten beide Teams nicht. So spielte man auf Augenhöhe ohne große Spannung. Diese kam erst in den Schlussminuten auf. Beim Stand von 14:14 (56.) brachte GHG- Coach Thies Nowacki Pia Uhlenbrook, welche vom Gastgeber direkt in die kurze Deckung genommen wurde. „Genau dadurch fanden wir endlich Lücken in der Abwehr“, freute sich Nowacki. Ein Siebenmeter brachte seine Schützlinge zum 15:14, Lübeck jedoch blieb dran, traf zum Ausgleich. Anna Bielfeldt war es schließlich, die über ein spektakuläres „Billard-Tor“ ihre Farben erneut nach vorn brachte. In den noch verbleibenden 17 Sekunden wollte die GHG Lübeck nun nicht mehr in Tornähe lassen. „Theorie und Praxis liegen oftmals weit auseinander“, musste Nowacki schmerzlich erkennen, denn die Gastgeberinnen fanden über die Linksaußenposition relativ einfach den Weg zur Torchance. Henrike Broscheid zwischen den Pfosten lenkte den Ball aber erfolgreich am Pfosten vorbei. Klar, dass die GHG nach dem folgenden Schlusspfiff ihre Keeperin hochleben ließen.

Ohne ein glückliches Ende mussten dagegen die Glinder Herren den Heimweg antreten. Spielerisch konnten sie in Lauenburg viele Akzente setzen. Beim 20:17 (50.) hatten die Schützlinge von Joachim Restorff den Sieg schon vor Augen, vergaben aber klare Chancen für eine höhere Führung. Das rächte sich in den Schlussminuten: „Sobald wir den Ball verloren, nutzte Lauenburg die Chance zum Gegenstoß

und fand so wieder ins Spiel“, ärgerte sich Restorff. Einen Kopfwurf auf Torhüter Nick Nietner und die Lauenburg-Führung durch den Abpraller drei Minuten vor Ende ließ Glinde verzagen. „Damit hat schließlich die spielerisch bessere Mannschaft verloren“, ärgerte sich Restorff.

EP

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