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Sport im Norden Ein Tor mehr reicht: Zwei knappe Siege in der Landesliga
Sportbuzzer Sport im Norden Ein Tor mehr reicht: Zwei knappe Siege in der Landesliga
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20:25 01.11.2016

TSV Scharzenbek - SC Union Oldesloe 32:33 (13:18). „Das Wie ist letztendlich egal, Hauptsache wir haben zwei Punkte eingefahren“, lautete das Fazit von Ben Reppin. Mit neun Feldspielern und zwei Torhütern hatte das personell gebeutelte Kreisstadt-Team diesmal sogar Auswechselspieler dabei und mit Marc Bode, Sebastian Sielmann und Markus Hallerbach gleich drei erfahrene Rückraumspieler parat. „Die drei ergänzten sich gut, wir spielten eine gute Abwehr. So behielten wir gegen Schwarzenbek über weite Strecken die Oberhand“, fasste Kreisläufer Reppin zusammen und freute sich über eine insgesamt gute erste Spielhälfte, in der sein Team zwischenzeitlich gar mit sieben Toren (14:7, 24.) führte. Allerdings: Durch doppelte Unterzahl verringerte sich der Abstand schnell wieder, und nach einem schlechten Neustart war die Partie sogar wieder ausgeglichen. „1:5 war die Torbilanz in den ersten Minuten der zweiten Hälfte, wir trafen vorne nicht und unsere Abwehr war plötzlich richtig schlecht“, ärgerte sich der sechsfache Torschütze über die Wende, die eine hektische Schlussphase zur Folge hatte. Mit nur einem Tor lagen die Unioner 90 Sekunden vor dem Abpfiff noch vorn. Doch Sven Borchers behielt die Nerven und klärte mit seinem siebten Treffer zum 33:31 (60.) die Fronten. Schwarzenbek gelang nur noch der Anschlusstreffer, die Punkte aber gingen an Union.

GHG Hahnheide - TuS Lübeck 27:26 (16:15): Aufgrund von Krankheiten, Verletzungen und Kurzurlauben traten die Trittauerinnen nur mit neun Spielerinnen in der heimischen Sporthalle am Waldstation auf, inklusive Torhüterin wohlgemerkt. „Umso mehr hat es mich beeindruckt, dass alle von Anfang bis Ende einhundert Prozent gegeben haben“, freute sich GHG-Coach Gunnar Hansen über den doppelten Punktgewinn und die Leistung seines Teams, von dem er längst weiß, dass es nicht immer konstant spielt.

Bereits in der Anfangsphase warfen die GHG-Frauen ein Drei-Tore-Polster (7:4, 14.) über ein erfolgreiches Tempospiel heraus, erhöhten wenig später sogar auf 10:6. Doch konnten sie das Niveau nicht halten, und in der zweiten Spielhälfte war die Begegnung lange Zeit wieder ausgeglichen. Erst vier Minuten vor dem Ende hatte die GHG beim 25:21 wieder einen Vier-Tore-Abstand erarbeitet, der zwar nochmals schmolz, aber nicht mehr komplett aufgebraucht wurde. „Merle Langhoff hat einen tollen Tag erwischt, versenkte alle Siebenmeter, markierte tolle Feldtore, übernahm Verantwortung, als Pia Uhlenbrook kurz gedeckt wurde und setzte auch noch ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene – eine echte Teamführerin“, hon Hansen seine Rückraumakteurin aus einer insgesamt guten Mannschaft heraus.

EP

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