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Sport im Norden Erste Budokan-Boxgala macht Appetit auf mehr
Sportbuzzer Sport im Norden Erste Budokan-Boxgala macht Appetit auf mehr
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20:19 14.12.2015
Stolze Lübecker Siegertypen: Die beiden Techniker-Pokal-Gewinner John Bielenberg (12) und Temur Mamojan (25) umrahmt von Telekom-Trainer Ulrich Worrach (l.) und Budokan-Coach Athar Ghazal.

Rundum gelungene Premiere im Sportzentrum am Herrendamm: Bei der 1. Budokan-Boxgala sahen 230 Kampfsportfreunde — darunter die „Veteranen“ Peter Siemons und Karsten Honhold — gut vier Stunden lang insgesamt elf offizielle Fights und drei Sparring-Duelle in nahezu allen Alters- und Gewichtsklassen auf dem dicht umlagerten Hochring.

Nach dem Vergleich zwischen der gemischten Budokan-Auswahl (holte mit Aktiven vom Telekom SV und BC Lübeck fünf Siege und ein Remis) und einer verstärkten Schweriner Crew beglückwünschte der aus Marne angereiste Präsident des Schleswig-Holsteinischen Amateurbox-Verbandes, Peter Johannssen (60), das Orga-Team und fand es „sehr gut, dass alle Lübecker Vereine zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen.“

Sportliche Glanzlichter setzten dabei — wieder einmal — John Bielenberg (12) und Temur Mamojan (25). Der zwölfjährige Budokan- Youngster behauptete sich als Landes- und Nord-Meister nach Punkten klar gegen Golagha Haddi, landete im Schüler-Papiergewicht (-43 kg) seinen nunmehr 25. Sieg im 29. Kampf und wurde mit dem Ehrenpokal als „Bester Jugend- Techniker“ ausgezeichnet. Sogar noch besser in Schuss war Superschwergewichtler Mamojan, der die Zuschauer von den Sitzen riss und zum Stolz von Telekom-Coach Ulrich Worrach nach 90 Sekunden als Blitz- K.o.-Sieger über den Berliner Alexander von der Bergen gefeiert wurde. Mit brillanter Technik und Schlagkraft verdiente sich der 25-Jährige zudem den Titel als „Bester Männer-Techniker“.

Zum Bedauern von Budokan- Trainer und -Spartenleiter Athar Ghazal „verschenkte“ indes Ahmed Al-Saadi (20) seinen Sieg über Muhamad Chahrour im Weltergewicht und musste sich nach einer Verwarnung in der allzu „kopflastig“ geführten Schlussrunde mit einem Remis begnügen.

Der BC Lübeck unter Tolga Tanriverdi stellte mit Hakob Hakobyan, Aram Piloyan und Kaan Yildiz gleich drei Sieger, während die dreifache Deutsche Meisterin Annemarie Stark ihre Extraklasse im Sparring mit der Kielerin Bentje Andresen andeuten konnte. Gastgeber Ghazal meinte abschließend: „Dank an die Sponsoren für die Hilfe und an unsere Kämpfer, für die es nur harte Nüsse zu knacken gab. Die zweite Gala im April oder Mai kann kommen . . .“

Und als SHABV-Sportwart attestierte Hans Korth (65): „Die Klubs in der Hansestadt sind auf dem besten Weg, mit ihren Boxerinnen und Boxern wieder eine Hochburg im olympischen Boxen zu werden. Weiter so!“

oel

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