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Sport im Norden Eutin 08 nur 1:1 in Preetz, Oldenburg kassiert 0:5-Klatsche
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20:12 29.03.2016

Preetzer TSV — Eutin 08 1:1 (1:0). „Das war enttäuschend, von Nummer eins bis elf. Preetz ist ein Gegner, den musst du einfach schlagen“, sagte Trainer „Mecki“ Brunner verärgert.

Preetz kämpfte leidenschaftlich und stand äußerst defensiv. „Wir haben es einfach nicht geschafft, uns ins Spiel reinzuarbeiten“, sagte Brunner. Der Druck für Kapitän Sönke Meyer & Co. sei nach dem Patzer gegen Heide (2:4) im Aufstiegsrennen offenbar zu groß gewesen. „Die Jungs waren viel zu nervös“, sagte Macher und Hauptsponsor Arend Knoop. Dabei verfügen die Eutiner mit Christian Rave, Danny Cornelius und Kevin Wölk über drei Spieler, die schon höherklassig gespielt haben. Doch auch das Führungs-Trio hat es nicht geschafft, die Mitspieler mitzureißen, weder läuferisch noch kämpferisch.

Vor 300 Zuschauern habe die Lockerheit gefehlt, kritisierte Brunner, der neben den gesperrten Lion Glosch und Kevin Hübner kurzfristig auf Lasse Leinweber (krank) und den Ex-Preetzer Philip Schümann (Dienst) verzichten musste. Als Egzon Lahi die Hausherren in der 27. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß überraschend in Führung gebracht hatte, sei die Angst des Versagens immer größer geworden. So war Finn Niclas Brandenburg, der erstmals von Beginn an spielte, noch bester Eutiner Spieler. „Er trat unbekümmert auf und hatte an die Tabellensituation wohl weniger gedacht“, sagte der Trainer.

Nach der Gelb-Roten Karte für Lahi (51.) wegen wiederholten Foulspiels rettete der ansonsten unauffällige Torjäger und Ex-Preetzer Florian Stahl (78.) den Ostholsteinern in Überzahl wenigstens einen Punkt. „Wir haben unsere Aktionen nicht vernünftig zu Ende gespielt“, sagte Brunner. „Das sind nicht die Ansprüche, die die einzelnen Spieler haben. Ich hoffe, dass die Mannschaft nun eine Reaktion zeigt." Da Spitzenreiter Eichede (0:1 beim Heider SV) ebenfalls strauchelte, hat der punktgleiche starke Aufsteiger TSB Flensburg (ein Spiel weniger) nun die besten Chancen im Kampf um die Meisterschaft.

TSB Flensburg — Oldenburger SV 5:0 (3:0). „Da gibt es nichts schön zu reden. Das war eine glatte Sechs“, sagte Oldenburgs Trainer Andreas Brunner nach der deftigen Klatsche. Seine Mannschaft habe vor 160 Zuschauern einen gebrauchten Tag erwischt und mit Marcel Schröder (Verdacht auf Bänderriss) außerdem einen wichtigen Spieler verloren. „Es hat gleich geknackt“, sagte der Verteidiger. Die meisterlich aufspielenden Flensburger deckten die Abwehrschwäche der Ostholsteiner schonungslos auf. Torjäger Freddy Kaps war bei Gegenspieler Vosgerau abgemeldet. Wobei sich die Gäste die ersten drei Gegentreffer von Sohrweide (12., Lars Brunner schlief gegen den TSB-Stürmer), Hansen (19., OSV-Torwart Alexander Ciesler hielt den Ball nicht richtig fest) und Gömpel (21., Schröder schoss den eigenen Mitspieler an) laut Brunner selbst eingeschenkt hätten. Danach seien die Köpfe von Kapitän Björn Wölk & Co. runtergegangen. Gleich nach der Pause erhöhte Lohner (46.) auf 4:0. „Spätestens jetzt war es nur noch ein Schaulaufen der Flensburger“, sagte der OSV-Coach. „Wir müssen die Wunden lecken und gucken, wie wir die Probleme in der Abwehr bis zum Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Heide gelöst bekommen.“ Der überragende Sohrweide (63.) erzielte den 5:0-Endstand.

Von Volker Giering

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