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Sport im Norden FC Anker wählt neuen Vorstand: Säuberlich bleibt Präsident
Sportbuzzer Sport im Norden FC Anker wählt neuen Vorstand: Säuberlich bleibt Präsident
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22:30 14.12.2017
Der neue Vorstand des FC Anker Wismar, von links: Harry Wilde (Jugendwart), Stefan Säuberlich (Präsident), Tim-Ole Popien (Schatzmeister), Tom Brüggert, Heinz Baade, René Wenzel, Heiko Moll, Siegfried Rakow, René Preuß, Reinhart Kny (Vize-Präsident), Frank Hirsch. Es fehlen: Detlef Algie, Michael Budzinski, Jan-Arne Hoffmann und Birger Warnke. Quelle: Foto: Peter Preuss
Wismar

Der FC Anker Wismar hat einen neuen Vorstand gewählt, der für die kommenden zwei Jahre den Fußballverein zu neuen Erfolgen führen soll. Stefan Säuberlich (53) erhielt aus der Mitte des Vorstandes erneut das Vertrauen als Präsident. In seinem Bericht konnte er auf gute sportliche Ergebnisse verweisen und hob insbesondere die Arbeit im Nachwuchsbereich hervor, der zu den Besten im Land Mecklenburg-Vorpommern gehört. Von den 422 Mitgliedern im Verein spielen 285 Männer, Frauen, Mädchen, Jugendliche und Kinder in 15 Mannschaften aktiv Fußball und sind jeweils in den höchsten Ligen des Landesfußballverbandes sowie Kreisfußballverbandes Schwerin-Nordwestmecklenburg vertreten. 34 Trainer betreuen die Teams und sieben Schiedsrichter sind wöchentlich auf den Fußballplätzen bei Punktspielen im Einsatz.

Bürgermeister Beyer stellt 1,8 Millionen Euro für Stadionsanierung in Aussicht.

Säuberlich hob auch die positive Entwicklung der ersten Männermannschaft hervor, die in der vergangenen Spielzeit mit dem fünften Platz in der Oberliga Nordost die beste Platzierung in der nunmehr 20-jährigen Geschichte des Vereins erreichte. „Das Oberligateam ist unser Aushängeschild und macht uns sehr viel Freude“, sagte der 53-jährige Präsident.

Die gute Entwicklung haben die Fußballer um Trainer Christiano Dinalo Adigo auch in der neuen Saison fortgesetzt. Derzeit befindet sich das Team auf dem sechsten Tabellenplatz. „Die Mannschaft spielt einen tollen Fußball, doch das drückt sich leider nicht in den Zuschauerzahlen bei den Heimspielen aus“, beklagte Säuberlich. Im Schnitt wurden 200 Zuschauer gezählt. In der Oberliga Nordost beträgt der Durchschnitt 231.

Gründe für den Zuschauerrückgang wurden in der anschließenden Diskussion schonungslos angesprochen. Joachim Seidel vom Seniorenfanklub äußerte sich mit Befremden über den Zustand des Kurt-Bürger-Stadions. „Das Stadion ist nicht einladend für die Zuschauer. Seit Jahren wird viel versprochen, doch geändert hat sich nichts“, monierte Seidel. Andere Städte hätten für ihre Sportstätten viel mehr getan, sagte er. Seidel kritisierte auch die Studie, die die Hansestadt für 45 000 Euro an ein Planungsbüro in Auftrag gegeben habe. Die allgemein gestellten Fragen zur Situation des Sports in Wismar hätten auch ohne diese teure Ausgabe beantwortet werden können, meinte Seidel.

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD), der ebenfalls an der Mitgliederversammlung teilnahm, aber aus terminlichen Gründen vorzeitig ging, hatte diese kritische Diskussion nicht miterlebt. Dennoch teilte er zu Beginn seines Wortbeitrages mit, dass die Stadt die Förderzusage von 1,8 Millionen Euro für die Sanierung des Stadions erhalten habe. Das Geld sei im Haushalt für 2018 eingeplant. „Mit diesem Geld werden wir die Treppenanlage vor dem Eingang des Stadions, die Spielfläche und Laufbahn erneuern. Die Arbeiten werden drei Monate dauern und im Sommer 2018 abgeschlossen sein“, versprach Beyer.

Peter Preuß

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