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Sport im Norden FC Schönberg gehörig unter Druck
Sportbuzzer Sport im Norden FC Schönberg gehörig unter Druck
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18:24 31.10.2013

Mit Blick auf das anstehende Spiel am Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) im heimischen Palmberg-Stadion gegen den FSV Luckenwalde macht in Schönberg das Wort Schicksalsspiel die Runde. Im Falle einer Niederlage droht der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen vorerst abzureißen. „Als wir uns im Sommer entschlossen haben, die Herausforderung NOFV-Oberliga in Angriff zu nehmen, war uns allen bewusst, dass der Weg zum Klassenerhalt ein steiniger werden könnte. Genau diese Befürchtungen sind leider eingetreten“, spricht Vereinsvorsitzender Wilfried Rohloff von einer Ergebniskrise. Auch wenn man in fast allen Spielen gute Kritiken bekam, es stehen nur fünf Unentschieden und fünf Niederlagen zu Buche. Der FC Schönberg ist damit die einzige Mannschaft in der NOFV-Oberliga Nord, die noch auf einen Sieg wartet. Der Knoten soll morgen gegen Luckenwalde nun endlich platzen und gleichzeitig eine Positivserie einläuten. „Bis zur Winterpause stehen noch fünf Punktspiele auf dem Programm, drei Heimspiele gegen Luckenwalde, Altlüdersdorf und Fürstenwalde sowie die Auswärtsspiele in Malchow und beim BSV Hürtükel. Unser Ziel müssen mindestens zehn Punkte sein“, fordert Rohloff jeden einzelnen Spieler auf, seine persönlichen Befindlichkeiten und den Egoismus in den Hintergrund zu rücken und sich voll in den Dienst der Mannschaft und des Vereins zu stellen.

Auch der sonntägliche Gast ist mit seiner Situation, nur drei Zähler besser als der FC Schönberg, nicht zufrieden. Die Abgänge des Sturmduo‘s Hauffe/Becker, das in der letzten Saison 35 Tore erzielte, und ein überdurchschnittliches Verletzungspech sieht man beim FSV als Ursachen. „Wir müssen uns irgendwie in die Winterpause retten“, so Trainer Ingo Nachtigall. „Wir haben großen Respekt vor dem FC Schönberg, denn die Schönberger haben bis auf das Spiel gegen Neubrandenburg durchweg gute Kritiken vom Gegner bekommen“, sieht er das Spiel am Sonntag als eine richtungsweisende Partie, in dem es mit Sicherheit keinen Schönheitspreis gibt.

Nach dem 8:1-Sieg am letzten Wochenende gegen den Rostocker FC ist Verbandsligist FC Anker Wismar inzwischen neun Spiele in Folge ohne Punktverlust. „Wir müssen trotzdem an jedem Wochenende konzentriert in die Spiele gehen, denn die Erfolge entspringen nur einer sehr guten Trainingsleistung“, blickt Ankertrainer Dinalo Adigo den morgigen nächsten Aufgabe entgegen. Und mit dem FSV Bentwisch steht ein dicker Brocken vor den Hansestädtern. Der 10. Tabellenplatz der Randrostocker sollte nicht zum Leichtsinn führen, denn die jetzige Platzierung der Elf von Trainer Holger Scherz entspricht nicht dem wahren Leistungsvermögen. Trotzdem geht das Ankerteam morgen mit einer festen Siegesabsicht in die Partie.

Heute Abend blicken die Hansestädter, soweit sie nicht vor Ort sind, nach Pampow. Dort steigt ab 19.30 Uhr das Topspiel des Tages zwischen dem gastgebenden MSV und dem verlustpunktfreien Tabellenführer SV Waren. Sollten die Gastgeber den Gästen die erste Niederlage beibringen, hat der FCAnker dann morgen die große Chance, bis auf zwei Zähler an den Mitabsteiger aus der Oberliga heran zu rücken.

LN

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