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Sport im Norden Fernduell an der Oberliga-Tabellenspitze
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20:42 09.02.2017
Grömitz

Oberliga, Männer

Darf sich mit seinen Kollegen von der HSG Ostsee im Fernduell mit Barmbek gegen Hamburg-Nord keine Blöße geben: Martin Ambrosius. Quelle: Foto: König/54°

HSG Ostsee N/G – SG Hamburg-Nord (Sa., 18.15 Uhr). Mit dem Tabellenelften kommt eine unbequeme Mannschaft aus Hamburg in die Grömitzer Ostholsteinhalle. Ans Hinspiel hat Ostsee keine gute Erinnerung. Nicht nur, dass sich Jan-Ove Litzenroth dort verletzte, es war ein Spiel mit einem 0:6 Rückstand, das die Ostholsteiner erst in der Schlussphase zu einem 30:24-Sieg umbiegen konnten. „Wir haben gut trainiert, alle sind an Bord und gut im Saft. Wir wollen Gas geben“, ist Trainer Thomas Knorr zuversichtlich, dass sein Team in eigener Halle von Beginn an das Spiel bestimmen kann.

An der Aufstellung der Mannschaft, die zuletzt in Norderstedt erfolgreich war, dürfte sich somit nichts ändern. Die Lage an der Tabellenspitze ist weiterhin unverändert und dürfte auch nach dem 16. Spieltag nicht anders aussehen. Tabellenführer Spitzenreiter Hamburg-Barmbek (beim Abstiegskandidaten Fischbek) und die Verfolger THW Kiel II und WIFT Neumünster, die jedoch bereits sechs beziehungsweise sieben Punkte Rückstand auf die Ostholsteiner haben, stehen vor lösbaren Aufgaben. Jeder wartet auf Ausrutscher des Konkurrenten – doch das dürfte an diesem Wochenende nicht passieren.

Landesliga Süd, Männer

Lauenburger SV – HSG Wagrien (Sa., 19 Uhr). Wagrien holte zuletzt einen Punkt gegen den Tabellenführer aus Altenholz, die LSV setzte sich gegen Wellingdorf durch.

Ein spannendes Spiel ist programmiert. HSG-Trainer Dominik Hollich war bei der unglücklichen 28:29-Hinspielniederlage nicht dabei. „Es hat in vergangenen Jahren in den direkten Vergleichen immer enge Spiele gegeben und das dürfte jetzt auch bei der Sportvereinigung nicht anders sein“, sagt Hollich, der nach der Weihnachtspause wieder auf einen deutlich größeren Kader zurückgreifen kann. Mit Jan-Peter Hollesen hat er zusätzlich eine Alternative im Rückraum oder Außen, die er nach Bedarf einsetzen kann. Der Ausgang dieser Partie scheint völlig offen.

SC Union Oldesloe – HSG Holsteinische Schweiz (Sa., 16.15 Uhr). Auch wenn der Titelverteidiger aus Oldesloe in dieser Saison nicht zur Spitzengruppe gehört, hat HSG-Trainer Stefan Risch durchaus Respekt vor diesem Gegner. „Wenn Marek wieder zur Höchstform aufläuft, können wir Probleme bekommen“, meint Risch den Ex-Malenter Torhüter Marek Malzahn, jetzt in Diensten der Oldesloer, der die meisten Spieler der HSG aus noch gemeinsamen Zeiten bestens kennt. Nach der Rückkehr von Fynn Sager nach überstandenem Kreuzbandriss hat Risch nun eine weitere Alternative. Damit kommt er um eine leichte Favoritenrolle nicht herum, zumal die HSG das Hinspiel mit 22:19 für sich entscheiden konnte.

Landesliga Süd, Frauen

BSV Kisdorf – HSG Holsteinische Schweiz (Sa., 15.30 Uhr). Beim 22:26 im Hinspiel war die HSG dezimiert und konnte einen 17:13-Vorsprung nicht verteidigen. Trainer Holger Edler weiß, dass er Kisdorfs Torjägerin Melanie Bachmann in den Griff bekommen muss. Nach dem Heimsieg gegen Stockelsdorf ist man auf Platz zehn vorgerückt und könnte auch die Kisdorferinnen mit einem Sieg überflügeln. Das dürfte für die junge Mannschaft aus Eutin und Malente zusätzliche Motivation sein. rl

LN

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