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Sport im Norden GHG überrascht, Union enttäuscht
Sportbuzzer Sport im Norden GHG überrascht, Union enttäuscht
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18:15 15.11.2016

Landesliga Frauen: SC Nahe 08 - GHG Hahnheide 27:30 (17:15). Aufgrund der Personalsorgen hatte sich Gunnar Hansen vor dem Spiel wenig optimistisch gezeigt. Umso mehr freute sich der GHG-Coach, als sich seine Schützlinge gegen die sehr offensive und harte SC-Deckung behauptete. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr gelang es der GHG schließlich, Nahe zu vielen technischen Fehlern zu zwingen und diese per Gegenstoß zu nutzen. So blieb die Partie lange Zeit ausgeglichen. „Eine unheimlich starke Leistung“, lobte Hansen sein Team. Denn selbst als zwischenzeitlich zwei seiner Spielerinnen kurz gedeckt wurden, brachte das die GHG nicht aus dem Tritt. „Da sprangen dann andere ein und machten die Tore“, freute er sich. Nach dem Seitenwechsel deckten die Trittauerinnen dann Nahes Haupttorschützin Franziska Heinze kurz und glichen so einen Sechs-Tore-Rückstand (17:23, 38.) binnen neun Minuten zum 24:24 aus. „Da hat sich Sina El Batanony mit ihren 1,60 Meter gegen die über 1,90 große Gegenspielerin hervorragend behauptet“, so Hansen, der neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung einmal mehr Merle Langhoff für ihre Nervenstärke lobte: Sie verwandelte alle neun Siebenmeter.

Landesliga Männer: TSV Ellerau - SC Union Oldesloe 31:26 (14:11). „Unterirdisch“ nannte Ben Reppin Angriff und Abwehr des SC Union Oldesloe, aber auch die Schiedsrichterleistung. „Da gab es schon einige merkwürdige Entscheidungen“, konnte der Kreisläufer beispielsweise die zweite Zeitstrafe für Sven Borchers in der 56.

Minute (nur drei Minuten nach dessen erster) nicht nachvollziehen. Doch: Weder die Unparteiischen seien an der erneuten Niederlage schuld gewesen, so Kreisläufer Reppin, noch die angespannte Kadersituation: „Letztendlich sind wir alle gestandene Landesligaspieler und haben in den letzten Jahren auch immer bewiesen, dass wir es können. Doch haben wir in dieser Saison alle keine Normalform“, redet Reppin Klartext. So passte sich diesmal auch Caspar Baumann, der in den letzten Partien immer für ein paar Tore gesorgt hatte, nahtlos an das schlechte Spiel seiner Teamkollegen an, als er Mitte der ersten Hälfte aufs Feld kam. Auf Platz 10 und nur zwei Punkte von der Abstiegszone entfernt, wird es allmählig brenzlig für die Oldesloer, nun müsse gegen Stockelsdorf unbedingt gewonnen werden, so Reppin. „Wenn wir uns aber nicht bald zusammenreißen, wird das auch wieder nichts.“ EP

LN

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