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Sport im Norden Galanter Titelverteidiger fordert lokale Größen
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22:14 23.06.2016

Kommt er, oder kommt er nicht? Er kommt: Als Titelverteidiger hat Dirk Ahlmann, Springsportprofi aus Reher im Kreis Steinburg, das Fehmarn-Pferde-Festival auf dem Plan. Aber der 41-Jährige lässt beim großen Finale am Sonntag galanterweise seiner Tochter Pheline den Vortritt. Und das aus gutem Grund: Die 17-jährige Nationenpreisreiterin soll in Burg zum ersten Mal einen Großen Preis auf Drei-Sterne-Niveau reiten, das mit einem Preisgeld von 10000 Euro dotierte S***-Springen um den Großen Preis des Kaufhauses Stolz.

„Ich bin froh, dass mein ,Calmando’ in Tasdorf am vergangenen Wochenende gut ging“, berichtet Vater Ahlmann, „aber auf Fehmarn wieder zu gewinnen, wird schwer. Pheline bekommt dafür mein erfahrenes Derbypferd ,Grosso’, um ihren ersten Drei-Sterne-Grand Prix zu reiten.“ Druck macht er seiner Tochter zwar nicht, merkt aber augenzwinkernd an, dass „Pheline sich ja der Titelverteidigung im Namen der Familie Ahlmann widmen könnte“ . . .

Der Vorjahressieger, der 2015 mit „Quick Fire“ auf der Sonneninsel triumphierte, ist allerdings nur einer aus einer ganzen Reihe von Kandidaten, die auf Fehmarn eine wesentliche Rolle spielen könnten. Als Lokalmatadorin zählt Inga Czwalina (Fehmarnscher RRV) genauso dazu wie etwa der Deutsche Vizemeister Christian Hess (Boostedt), Philip Loven (Dänemark) oder Kai und auch Hans-Thorben Rüder, der für das Festival auf der Heimatinsel von Greven nach Fehmarn reist und immer noch für den gastgebenden FRRV sattelt – aber nicht mehr sein Erfolgspferd „Orlanda“: Die mittlerweile 17-jährige Stute darf sich bei Züchter Hans Borßim auf der Weide vom Turnierstress erholen, ehe sie ab 2017 zur Zucht eingesetzt werden soll.

Das Pferde-Festival mit diesmal 2100 Nennungen, gut 500 Reitern und nicht weniger als 49 mitunter mehrfach unterteilten Spring- und Dressurprüfungen – von der Führzügelklasse bis zum Wettkampf der Ringreiter – ist zugleich die zweite Station der von Holsteiner Masters präsentierten Serie Lotto 3plus1 (morgen, 14.45 Uhr). Auf dieses S**-Springen mit Siegerrunde freut sich auch Inga Czwalina wieder, die mit dem erst neunjährigen „Silver Surfer“ und der elfjährigen „Va Bene“ zwei heiße Eisen im Feuer hat. „Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich mit ,Va Bene’, bei der es trotz aller Bemühungen mit der Koordination mitunter hapert, auch im Großen Preis angreife“, erklärt die 39-jährige DM-Vierte und fügt hinzu: „Wenn sie am Samstag beim Zwei-Sterne-Springen gut geht, darf sie wohl auch am Sonntag eine Etage höher ran . . .“

Auf S-Niveau messen sich auch die Dressur-Strategen: Dort sind insgesamt zwölf Prüfungen angesetzt – bis hin zum Prix St. Georges (morgen, 13 Uhr) und der mit zwei Sternen dekorierten Intermedaire-I- Kür (So., 13.30 Uhr).

brü/oel

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