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Sport im Norden Grell & Grell: Von Ratekau ins Handball-Oberhaus
Sportbuzzer Sport im Norden Grell & Grell: Von Ratekau ins Handball-Oberhaus
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23:18 16.05.2015
Stolze Handball-Geschwister: Anna-Lena (19) und Jan Grell (24).
Ratekau

Zwei Ratekauer Geschwister ziehen ins Handball- Oberhaus ein: Jan Grell (24) hat den Sprung in den Schiri-Nachwuchskader geschafft und pfeift in der Frauen-Bundesliga sowie der 2. Männer-Liga, während seine Schwester Anna-Lena (19) wie vermeldet als Rechtsaußen zum Buxtehuder SV wechselt.

Dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, wird im Hause Grell deutlich: Mutter Anja (53) spielte einst bei den Regionalliga-Frauen, Vater Heiko bei den Zweitliga-Männern des VfL Bad Schwartau. Und aktuell coacht der 57-Jährige die SH-Liga-Männer des ATSV Stockelsdorf. Filius Jan, der als E-Jugendlicher beim TSV Ratekau zum Handball kam, ehe er als B-Jugendlicher zum ATSV Stockelsdorf wechselte, entschied sich nach der A-Jugend-Zeit für die Karriere als Unparteiischer, die er als 15-Jähriger begonnen hatte. Und mit Raphael Piper aus Oldenburg fand er einen idealen Gespann-Partner, mit dem er über den Landeskader in die 3. Liga aufstieg. „Das war eine gute Entscheidung“, sagt der 24-Jährige, denn neben dem Studium der Zahnmedizin am Uni-Klinikum Eppendorf bleibt ihm noch Zeit, um als Unparteiischer durch die Republik zu reisen. „Bei Klausuren wird‘s mitunter eng, doch bislang hat immer alles gepasst“, betont Grell. Nachdem er im Duett mit Piper bereits zehn Partien in der Frauen-Bundesliga leiten durfte, pfeifen sich die Ostholsteiner nun auf ihr baldiges Debüt bei den Erstliga-Männern ein.

Bei den Erstliga-Frauen angekommen ist Schwesterherz Anna- Lena, die ihre Handball-Laufbahn mit vier Jahren in der Spielgruppe des TSV Ratekau begann, als Zwölfjährige in die Kreisauswahl berufen wurde und über die Landesauswahl 2010 den Sprung in den DHB-Sichtungskader des Jahrganges 1995 schaffte. Mit der Ratekauer B-Jugend feierte Anna-Lena im zweiten B-Jugend-Jahr neben dem Oberliga-Titel die DM-Bronzemedaille, ehe ihr Vater im zweiten A-Jugend-Jahr die TSV-Geschicke in Ober- und Bundesliga übernahm und der Linkshänderin ein Zweitspielrecht bei Stockelsdorfs Oberliga-Frauen verschaffte. Dort empfahl sie sich in der ersten Spielzeit als „Seniorin“ für ein Engagement beim Erstliga-Spitzenreiter.

„Neben dem Training werde ich beim Buxtehuder SV als FSJ-lerin voraussichtlich im Bereich Marketing eingesetzt“, berichtete die frischgebackene Abiturientin voller Vorfreude beim Geschwistertreff in der Alsterdorfer Sporthalle. Während Anna-Lena dort das 34:22 ihrer künftigen Kolleginnen gegen die Füchse im Pokal-Halbfinale feierte, pfiff Jan das A-Jugend-Halbfinale zwischen Leverkusen und Aldekerk.

rl

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