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Sport im Norden Große SUP-Oper: Über Bayreuth nach Rostock und Hawaii
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20:33 02.08.2016
Klar vorn: Noelani Sach stürmt auf Sylt ihrem deutschen „Kanu“-Meistertitel im Technical Beachrace entgegen. Quelle: Sandra Sach

/Eutin. Von der Ost- an die Westküste, von der Ostsee an die Nordsee: Stand-Up-Paddling-Ass Noelani Sach hatte in den vergangenen Tagen einiges auf der Uhr: Die Eutinerin eilte von einer Deutschen Meisterschaft zur nächsten – und kehrte mit zwei weiteren nationalen Titeln sowie dem Sieg bei der Killerfish German SUP Challenge zurück. In Westerland auf Sylt gewann sie die DM unter dem Dach des Deutschen Kanu Verbands und gleichzeitig zum dritten Mal in Folge die SUP Challenge. Eine Woche zuvor wurde Sach Deutsche Meisterin beim Event des Deutschen Wellenreit Verbands auf Fehmarn.

Zu ihrem glänzenden Auftritt auf Sylt sagte die 18-Jährige: „Es herrschten sehr anspruchsvolle Verhältnisse mit Wind und meistens Wellen. Aber das sind ja meine Lieblings-Bedingungen. Auf dem Programm stand ein Technical Beachrace mit einem recht langen zwischengeschalteten Strandsprint. „Etwas ungewöhnlich, aber dafür trainiert man ja“, erklärte Sach. Insgesamt fand sie den Wettbewerb und ihren Auftritt „total cool“. Erstaunlich gut war auch das Abschneiden von ihrem Bruder Maui. Der 15-Jährige wurde Fünfter im Herren-Feld.

Auf Noelani wartet jetzt ein wettkampffreies Wochenende. „Da ist ganz gut zum Runterkommen, außerdem kann ich mich für die nächste Aufgabe neu fokussieren“, so die Ostholsteinerin. Auf Tour geht sie dennoch. Die DM-Serien-Siegerin feiert am Freitag den 19. Geburtstag. Als besonderes Geschenk geht’s zu den Bayreuther Richard- Wagner-Festspielen. Sach, die ein großer Opern-Fan ist, schon länger Gesangsunterricht nimmt und sich vorstellen kann, später Sängerin zu werden, betont: „Ich freue mich sehr darauf, zumal Richard Wagner mein Lieblingskomponist ist.“

Mit ordentlich Musik im Blut will sie dann Mitte August noch einmal die Ostsee in Wallung bringen: Bei der Deutschen Flachwassermeisterschaft (12./13.8.) des Deutschen Kanu Verbands in Rostock hat sie die Titel im Sprint und Long Distance im Visier. Beendet ist ihre Saison dann vermutlich noch nicht. „Es ist nicht ganz sicher, aber ich starte eventuell auch beim Weltcup-Finale im Oktober auf Hawaii“, lässt sie wissen. Anschließend wartet wieder das Wintertrainingslager auf Gran Canaria, wo sie die Grundlagen für die zahlreichen Titelverteidigungen 2017 legen will.

Jörns Zerbe

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