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Sport im Norden Hagge muss Gold-Sprint mit Zerrung bezahlen
Sportbuzzer Sport im Norden Hagge muss Gold-Sprint mit Zerrung bezahlen
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19:14 14.02.2018
Erst Meister, dann Pechvogel: Patrick Hagge (r.) sprintet über 60 m zum M35- Titel, ehe er sich nach dem Zieleinlauf eine Zerrung zuzieht. Quelle: Foto: Boyens
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Hamburg

Die Stormarnerin beherrschte die W45-Konkurrenz über 60 m in 8,77 Sekunden und gewann den Hochsprung mit 1,36 m. Trotz noch nicht ganz abgeklungener Erkältung übertraf sie ihre Vorjahrsleistung mit 4,53 m im Weitsprung und brillierte über 200 m mit neuer Hallenbestzeit von 28,70 Sekunden. Eine silberne Dreingabe erfolgte mit der 4 × 200-m-Staffel (2:08,49) mit Katja Berend, Steffi Jarosch und Yu-Fang Chien. Startläuferin Berend zog zwar über 60 (8,59) und 200 m (28,18) alle Register, blieb aber knapp über den Vorjahreszeiten und räumte ein: „Ohne gleichstarke Konkurrenz sind Bestleistungen nahezu unmöglich.“ Doppelgold sicherte sich ihre Klubkameradin Ulrike Gast im Hoch- (1,42) und Weitsprung (4,47) vor Nicola Moritz (TSV Trittau/4,15). Moritz platzierte ihre Kugel bei guten 9,32 m als Zweite. Stefan Lück (M45) freute sich hier über goldene 11,30 m, und Teamgefährte Wincenty Przybyszewski (M70) steigerte sich bei seinem Sieglauf über die Hallenrunde auf 33,52 Sekunden. Für Doppelsilber sorgte Thomas Beier, der im M40-Hochsprung 1,56 m meisterte und 4,94 m weit sprang. In der M60 überquerte Peter Wierich (LG Reinbek/Ohe) die Latte bei 1,39 m und holte Silber.

„Pech im Glück“ hatte Patrick Hagge: Der M35-Sprinter des LAC Lübeck vergoldete seine 60-m- Bestzeit von 7,13 Sekunden vor LAC-Kollege Zbigniew Sikorski (7,54), erlitt aber eine Zerrung nach dem Zieleinlauf und musste über 200 m passen. Teamgefährte Klaus Lehmann (M40) erlief dafür den Vizetitel über 800 m (2:22,33).

Seinen ärgsten Hamburger Widersacher Christian Nahrwold (11:45,61) hatte Mario Wendt (LBV Phönix) über 3000 m mit 10:42,81 Minuten im Griff. Phönix-Altmeisterin Erika Springmann (W75) ergänzte ihre Medaillensammlung um drei Goldplaketten: Die Grand Dame der Leichtathletik gewann den Hochsprung (1,09 m) und siegte konkurrenzlos im Weitsprung (2,80) sowie mit der Kugel (8,56). Hans-Ludwig Senkpiel (Lübecker TS) überwand als M80-Meister im Hochsprung stolze 1,25 m.

Der Ratekauer M70-Hochspringer Eckhard Riggert verpasste zwar die anvisierten 1,35 m, siegte aber dennoch im Straddle-Stil mit 1,34 m vor Rainer Quek (Ratzeburger SV), der mit 1,31 ebenso einen lauenburgischen Kreisrekord aufstellte wie über 60 m (10,99). Hochsprung-Bronze ging mit 1,22 m an Klaus Hinrichsen (TSV Bargteheide). Als Sieger über 60 m in 10,16 Sekunden blieb der M70-er wegen Nichterreichens des Meisterschaftsstandards jedoch titellos.

Nach auskuriertem Muskelriss wollte der Bosauer Fokke Kramer sein 3000-m-Rennen eigentlich ruhig gestalten. „Gut wäre eine Zeit unter 14 Minuten“, sagte der M80- er. Trotz verhaltenen Schrittes wurden es meisterliche 13:33,11 Minuten. „Geht alles gut, werde ich im Sommer einen Marathon ins Auge fassen“, sieht sein Plan für die Freiluftsaison aus. Nach Bronze über 60 m (7,86) konnte Michael Erfmann (TSV Heiligenhafen/M40) seine 200-m-Zeit von 25,15 versilbern. Dreifacher „Vize“ wurde Andreas Kern (TSV Grömitz/M60) im Hoch- (1,42) und Weitsprung (4,47) sowie über 200 m (29,05 Sek.).

Sprinterin Antje Krüger (SC Rönnau) konnte ihren Vorjahrserfolg wiederholen, diesmal allerdings in der W40, so dass ihre Goldzeiten über 60 (8,71) und 200 m (28,52) etwas „höher“ waren. Dr.

Mathias Kuhn (M45) hatte eifrig trainiert, siegte über 400 m (59,72) und legte über 200 m (26,82) silbern nach. Gleiches Edelmetall ging an SCR- Kollege Adao Norte da Silva (M50), der über 3000 m in 10:05,65 Zweiter hinter Miguel Molero-Eichwein (Schleswig/9:08,00) wurde.

bo

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