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Sport im Norden Hamburg, Hürup, Heide – Oberliga-Quartett in der Fremde
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20:10 12.09.2018
Lübeck

Oberliga Männer TSV Hürup - VfL Bad Schwartau II (Sa., 14.00). Das Gerüst steht wieder bei den Schwartauern. Nach dem personalbedingt verschobenen Spiel in Esingen vom vergangenen Wochenende geht es „mit voller Kapelle“ nach Hürup. Trainer Tiffy Schlegel kann wieder aus dem Vollen schöpfen, seine Leistungsträger sind alle einsatzbereit. Verzichten muss er jedoch auf Jannes Schlegel (Archillessehne) und Tom Patalas (Schulter), dafür wird er jedoch Florian Hirth aus der A-Jugend mitnehmen. Martin Nirsberger, Trainer der A-Junioren, sagt über den Rückraum-Rechten Hirth:

Florian Hirth von Bad Schwartaus Bundesliga-Junioren soll erneut Spiepraxis bei den Männern sammeln. Der 18-Jährige spielt am Samstag in Hürup und am Sonntag mit der A-Jugend gegen Bremen. Quelle: Foto: John Garve/54°

„Er hat bei uns die Verantwortung in der Abwehr übernommen und zuletzt auch einen Sprung im Angriff gemacht.“ Der 18-Jährige ist der jüngere Bruder von Felix Hith, der von Tills Löwen zum VfL gewechselt war. In Hürup soll Florian Hirth noch weiter an den Männer-Bereich herangeführt werden. Hürups „Handballpiraten“ um Trainer Christian Lutter gehören als Tabellenvierter der vergangenen Saison zu den Top-Teams – trotz der jüngsten Niederlage in Weddingstedt.

Oberliga Frauen MTV Heide - SG Todesfelde/Leezen (Sa., 17.00). „Da sind wir nur Außenseiter“, weiß SG-Trainer Heiko Grell die gute Arbeit der vergangenen Jahre beim Aufsteiger in Heide anzuerkennen. Beim Vorbereitungsturnier der SG kassierte Grell mit seinem Team bereits eine deutliche Niederlage. Zudem muss er auf Laura Riehl und Eva Godowski verzichten, die beruflich verhindert sind. Heide spielt einen sehr offensiven und schnellen Handball. Die Gegner werden frühzeitig, oft schon an der Mittellinie attakiert, so dass ein kontrollierter Spielaufbau schwierig ist.

Trainer Helge Thomsen hat dieses System in der jüngsten SH-Liga-Saison erfolgreich praktiziert – und blieb ungeschlagen. Und auch in der Oberliga stehen die Heiderinnen aktuell an der Tabellenspitze.

„Heide hat einen sehr ausgeglichenen Kader“, weiß Grell. Mit Erfahrung und Spielwitz soll sein Team gegenhalten.

SG Bergedorf/VM - ATSV Stockelsdorf (So., 14.00). Die Aufsteiger aus der Spielgemeinschaft Bergedorf und Vier-und Marschlande verteten Hamburg Ost in der Oberliga und greifen als Vizemeister der Hamburg-Liga, der sich in den Entscheidungsspielen gegen Alt-Duvenstedt durchsetzte, erstmals ins Spielgeschehen ein. Für Trainer Gunnar Weber, der einst bei der GHG Hahnheide trainierte und zur neuen Saison mit Henrike Broscheid eine Ex-Hahnheiderin neu im Kader hat, ist die Oberliga ein Abenteuer.

„Wir wissen nicht, was uns da erwartet, Begedorf ist für uns ein großer Unbekannter“, gibt ATSV-Trainer Nico Schmidt offen zu. Das „Backeverbot“ in Hamburg ist hinreichend bekannt, darauf werden sich die ATSV-Spielerinnen einstellen. Bis auf die noch angeschlagene Justine John wird Schmidt eine komplette Mannschaft stellen können. „Wir befinden uns immer noch in der Vorbereitungsphase und steigern uns von Woche zu Woche“, sagt Schmidt. Aber: „Aus Bergedorf wollen wir die Punkte mitnehmen.

SG Wilhelmsburg - SV Preußen Reinfeld (Sa., 16.00). Zu ihrem ersten Auswärtsspiel müssen Reinfelds Frauen nach Hamburg zur SG Wilhelmsburg, die ihr Auftaktspiel vor zwei Wochen gegen Bredstedt deutlich verlor. „Wilhelmsburg kam kaum zum Spielaufbau, hat jedoch schon Stärken im Angriff, so dass wir uns von der 19:40-Schlappe nicht täuschen lassen dürfen“, warnt Detfred Dörling. Sein Team hatte das Auftaktspiel vor 14 Tagen gewonnen, war dann aufgrund des Rückzugs von Travemünde spielfrei.

„So sind wir noch nicht im Rhythmus, zudem fehlen uns gleich vier Akteure“, sieht sich Dörling ohne Laura Hirth (beruflich verhindert), Laura Beth (verletzt), Isabel Neumann und Rika Tonding (beide privat verhindert) nicht in der besten Ausgangslage. Wieder dabei ist dafür Abwehrchefin Kerstin Albrecht. Und auf sie baut Dörling: „Wir müssen unsere Punkte über eine stabile Abwehr und Tempo einfahren“, betont er. Um das Saisonziel – Platz 4 bis 5 – zu erreichen, seien die Zähler gegen Wilhelmsburg wichtig.

rl/EP

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