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Sport im Norden Hamburg-Marathon: Fällt der Streckenrekord?
Sportbuzzer Sport im Norden Hamburg-Marathon: Fällt der Streckenrekord?
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00:14 22.04.2017
Es wird eng rund ums Millerntor: Knapp 20000 Läufer gehen morgen auf die Marathon-Strecke in Hamburgs Innenstadt. Quelle: Foto: Pixathlon

Die Wetteraussichten sind trübe. 9 Grad, Wind und wohl auch Regen. Doch der Hamburg- Marathon hat nichts an Faszination verloren. Morgen um 9 Uhr geht der Klassiker in seine 32. Runde – und mehr als 20 000 Aktive und 500000 erwartete Zuschauer werden live dabei sein (NDR-Fernsehen, ab 8.45 Uhr).

Die Teilnehmer: 15 993 Einzelläufer sind gemeldet. 8366 davon starten zum ersten Mal in der Hansestadt. 24 Teilnehmer sind zum 32. Mal dabei. Neben 1500 Staffel-Quartetts sowie 400 Zweier-Frauen-Teams (neu) kommen noch rund 9000 Schüler dazu, die heute am „Zehntel“ teilnehmen.

Die Stars: Mit der Startnummer 1 geht London-Olympiasieger Stephen Kiprotich (28) aus Uganda an den Start. Der 2013-Weltmeister will seine persönliche Bestzeit (2:06:33) unterbieten, nimmt sogar den vier Jahre alten Streckenrekord seines Freundes Eliud Kipchoge (2:05:30) ins Visier. Forsche Töne kommen von Junioren-Weltrekordler Tsegaye Mekonnen. Der Athiopier kündigte an: „Ich will den Streckenrekord angreifen. Und ich werde nicht zufrieden sein, wenn ich nur Zweiter oder Dritter werde.“ Bei den Frauen ist die Portugiesin Jéssica Augusto mit einer Bestzeit von 2:24:25 Stunden die mit Abstand schnellste Läuferin im Feld.

Deutsche Hoffnungen: Mona Stockhecke will die WM-Norm von 2:29:30 Stunden angreifen. „Ich bin fit. Die Trainingswerte stimmen auch. Ich erwarte selbst sehr viel von mir“, betonte die Klimageologin. Unterstützt wird die in Zürich lebende Hamburgerin bei ihrem Vorhaben von zwei Tempomachern und ihrer Teamkollegin Sabrina Mockenhaupt. Die deutsche Halbmarathon-Meisterin, die im Zweier-Team-Wettbewerb startet, wird Stockhecke bis zu Kilometer 21,1 begleiten.

Extra: Für einen ungewöhnlichen Weltrekord will Felix Mayerhöfer sorgen. Der Oberpfälzer macht sich im Business-Anzug auf den 42,195-Kilometer langen Kurs und will die Bestmarke von 2:58:03 Stunden unterbieten.

Sicherheit: Das Sicherheitskonzept wurde, laut Polizei, nach den Schüssen von Paris noch einmal überarbeitet. So blockieren jetzt mehr als 30 Lastwagen mögliche Einfahrtsschneisen, an markanten Punkten stehen Betonblöcke in Doppelreihen. Die Kosten für Sicherheit sind erstmals auf mehr als 500000 Euro gestiegen, sind der größte Posten im 2,7-Millionen- Euro-Etat.

jek

LN

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