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Sport im Norden Handball-Oberliga: Stockelsdorfs ATSV-Frauen sortieren sich neu
Sportbuzzer Sport im Norden Handball-Oberliga: Stockelsdorfs ATSV-Frauen sortieren sich neu
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18:19 24.03.2016
Noch für „Stodo“ am Ball, bald in der Bundesliga? Anna Judycka (l.) liebäugelt mit einem Wechsel nach Buxtehude oder Oldenburg. Quelle: König

„Da ist uns ein echter Glücksgriff gelungen“, war Fabian Jäger als stellvertretender Handball-Abteilungsleiter des ATSV Stockelsdorf heilfroh, als die Verhandlungen unter Dach und Fach waren. Für den zum Saisonende ausscheidenden Andreas Juhra (zurück zum TSV Wattenbek) wird Matthias Steinhoff wie vermeldet die Oberliga-Frauen übernehmen.

Der B-Lizenzinhaber begann seine sportliche Karriere als Torwart beim VfL Bad Schwartau. Beruflich wechselte er dann nach Holland, wo er auch als Spieler aktiv war. Wieder zurück in der Heimat, spielte er einige Jahre bei der Lübecker TS, ehe er wieder nach Schwartau wechselte und mit dem VfL 1986/87 in die 2. Liga aufstieg. 2004 beendete er seine aktive Laufbahn. Als Jugendtrainer in Bad Schwartau betreute er die D-Mädels und C-Jungs, bevor er gut sechs Jahre als Nachwuchs-Coach in Stockelsdorf aktiv war. Nach zwei Jahren bei den Frauen des Ahrensburger TSV in der Hamburg-Liga kehrt Steinhoff, der mit Ehefrau Anette in Bad Schwartau lebt, wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Sohn Thore ist bei den Oberliga-Männern des TuS Lübeck am Ball, Tochter Nane lebt in England. „Für meine Entscheidung war der sportliche Anreiz ein Grund, jedoch auch die Verbundenheit zum ATSV“, freut sich Steinhoff auf seine neue Aufgabe und sagt: „Ich kenne ja einige noch aus dem Jugendbereich.

Einige Gespräche sind bereits geführt, demnächst werde ich mich der kompletten Mannschaft vorstellen.“

Zur personellen Perspektive: Aus dem aktuellen Kader wechselt Anna Judycka wohl zu einem Bundesliga- Klub (Buxtehude oder Oldenburg sind bei Vater Roman Judycki im Gespräch), wobei sich die 17-Jährige dort als Noch-A-Jugendliche fortbilden wird. Alina Krey und Nina Mitschker zieht es berufsbedingt nach Hamburg, während Kathi Schmöde und Nike Denker für ein halbes Jahr ins Ausland gehen.

Johanna Andersson schließlich ist langzeitverletzt und muss erst die endgültige Diagnose abwarten, um abschätzen zu können, wann sie wieder im ATSV-Dress auflaufen kann.

Von rl

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