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Sport im Norden Handballerinnen legen los: Großer Rückhalt für TSG-Frauen Der Drittliga-Aufsteiger aus Wismar empfängt morgen mit dem Frankfurter HC einen der Mitfavoriten
Sportbuzzer Sport im Norden Handballerinnen legen los: Großer Rückhalt für TSG-Frauen Der Drittliga-Aufsteiger aus Wismar empfängt morgen mit dem Frankfurter HC einen der Mitfavoriten
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20:10 13.09.2018
TSG-Spielerin Vivien Bartlau freut sich auf den Saisonauftakt gegen den Frankfurter HC und hofft auf volle Zuschauerränge. Quelle: Foto: Peter Preuss
Wismar

Am Sonnabend beginnt für die Handballdamen der TSG Wismar ein neuer Abschnitt. Die Schützlinge von Trainer Christoph Nisius sind nach einem Jahr Pause wieder in der 3. Liga vertreten. Morgen (16 Uhr) empfängt sein Team in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße den Traditionsklub Frankfurter HC.

„Ich freue mich auf die neue Saison und dass es endlich losgeht. Es ist schön, dass unser Team wieder in die dritte Liga zurückgekehrt ist. Ich hoffe, dass die Mannschaft die Klasse hält“, so Peter Danielis. Er gehört zum Fanclub der TSG Wismar und will morgen wieder lauthals mit seiner Trommel die TSG-Handballfrauen von den Rängen unterstützen.

Daumen drücken will auch Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) – allerdings nur aus der Ferne. Er befindet sich im Urlaub. „Die Saison wird für die erste Frauenmannschaft sicher eine Herausforderung. Wenn das Publikum so wie bisher hinter der TSG steht, wenn die Mannschaft kompakt spielt und die jungen Spielerinnen gut integriert sind, dann wird die Herausforderung auch gut gemeistert“, hegt der Bürgermeister keinen Zweifel. Das TSG-Team jedenfalls ist hoch motiviert und kann den Start gar nicht abwarten. „Nach meiner Schwangerschaft war es immer mein Ziel, bei der TSG in der dritten Liga zu spielen. Wir sind alle heiß auf das Wochenende, auf die Partie gegen die Frankfurterinnen“, sagt Spielerin Vivien Bartlau. Sie gehört wie Steffi Laas und Vivien Millrath zu den Leistungsträgerinnen im TSG-Team. „Ich hoffe, dass die Halle voll wird und dass unsere Fans immer hinter uns stehen, auch wenn es mal nicht so laufen sollte“, wünscht sich die 1,66 Meter große Linksaußen-Spielerin.

Auch Wismars Torschützin vom Dienst Vivien Millrath juckt es im wahrsten Sinne des Wortes in den Fingern. Allerdings ist ihr Einsatz morgen noch fraglich. Sie hat sich am Ellbogen des Wurfarmes verletzt. Die medizinische Abteilung arbeitet fieberhaft daran, den Einsatz noch zu ermöglichen. „Das wird sich vermutlich erst kurz vor Beginn des Spiels entscheiden“, meint Millrath. „Egal ob ich spiele oder nicht, wichtig ist, dass wir genug Punkte sammeln, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten“, fügt die 28-jährige Rückraum-Spielerin noch hinzu.

Moralische Unterstützung erhalten die Drittliga-Frauen auch von Reinhart Kny, dem Vizepräsidenten des FC Anker Wismar. Er hatte sich nach der Wende für die TSG stark engagiert und dafür gesorgt, dass die TSG-Frauen damals in der ersten und zweiten Bundesliga spielen konnten. „Ich wünsche der jungen Mannschaft eine erfolgreiche Saison und hoffe, dass sie einen Mittelfeldplatz mindestens erreicht“, so Kny.

TSG-Präsident Torsten Wehr freut sich, dass es in Wismar eine breite Unterstützung für die TSG-Handballfrauen gibt: „Ich hoffe, die Mannschaft schlägt sich tapfer.“ Mit Sorge blickt der TSG-Präsident schon auf das neue Jahr. „Die Halle in Wismar wird technisch saniert und ist für das Training und den Spielbetrieb für den Rest der Saison gesperrt. Das betrifft auch die Akrobaten, Boxer und Turnerinnen. Unsere Spiele müssen wir dann in Dorf Mecklenburg und Neukloster austragen. Das ist mit sehr hohen Kosten verbunden“, beklagt Torsten Wehr. Hinzu komme, dass die Zuschauerkapazität aufgrund der kleineren Hallen geringer ist als in Wismar.

Damit beschäftigt sich TSG-Trainer Christoph Nisius noch nicht. „Unsere Konzentration ist voll auf den Start am Sonnabend gerichtet. Mit Frankfurt kommt der Vorjahresfünfte der dritten Liga zu uns.

Es ist ein Team, das perspektivisch in die zweite Liga aufsteigen möchte und fünfmal in der Woche in der Halle trainiert. Deshalb ist die Mannschaft auch klarer Favorit nicht nur im Spiel gegen uns, sondern auch in der dritten Liga“, ist sich Nisius sicher. Entwarnung hat der Trainer für Torhüterin Justine Spierling gegeben. „Die Verletzung am Sprunggelenk ist glücklicherweise nicht so schlimm, wie zuerst befürchtet. Ob sie das Tor hütet, wird sich kurz vor Spielbeginn entscheiden“, sagt Christoph Nisius.

Peter Preuß

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