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Sport im Norden Happy End für Tills Löwen, starker Start der „Elbdiven“
Sportbuzzer Sport im Norden Happy End für Tills Löwen, starker Start der „Elbdiven“
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20:10 13.01.2015
Starker Auftritt: Löwen-Trainer Tobias Schröder trifft achtmal aus dem Rückraum. Quelle: Felix König
Mölln

Lauenburg — Die Handballerinnen der Lauenburger SV beenden nach dem 28:24 (14:10)-Erfolg beim TSV Ellerbek die Oberliga-Hinrunde mit einem positiven Punktekonto. Es war zunächst ein völlig ausgeglichenes Spiel bis zum 8:8, als LSV-Trainer Rolf Ahrenbog seine Abwehr auf eine 5:1-Formation umstellte und Hahn (1) vor die Abwehr beorderte. Damit kamen die Ellerbekerinnen überhaupt nicht zurecht. Die LSV zog auf 13:9 davon und konnte diesen Vorsprung mit in die Pause nehmen.

Nach dem 17:14 stand die LSV wieder mit der defensiven 6:0-Abwehr und die Gastgeberinnen kamen beim 21:20 (50.) noch einmal bedrohlich nah. Jetzt waren es jedoch Lemmermann (7) und Manthey (2), die die „Elbdiven“ wieder nach vorn brachten. „Es war zwar kein schönes Spiel aber ein guter Start ins Jahr 2015“, zeigte sich Ahrenbog zufrieden. Die weiteren Treffer erzielten Mehrkens (8/4), Koch (4), Heins (3), Krüger (2) und Stapelfeldt (1).

SH-Liga, Männer: HSG Tills Löwen — ATSV Stockelsdorf 31:30 (17:18). „Mit der Revanche im Derby war es der erhoffte positive Rückrundenstart“, war nicht nur Teammanager Axel Hirth, sondern auch die 230 Zuschauer in der Ratzeburger Riemannhalle erleichtert. Ohne Seeliger (beruflich verhindert), Rohde (Urlaub) und Möller (verletzt) musste Trainer Tobias Schröder erneut selbst sein Trikot überziehen, in dem er acht Treffer erzielte. Auch die Tatsache, dass die Gäste acht Spiele ungeschlagen waren und vor der Begegnung auf dem dritten Tabellenplatz rangierten, sprach eigentlich eher für Stockelsdorf. Nach der Verabschiedung von Henning Klusmann (8), der studienbedingt nach Frankreich geht, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich die Abwehr der Löwen und Keeper Goldenbow lief zu großer Form auf. Unter anderem konnte er sechs Siebenmeter parieren. Fünf Minuten vor dem Ende erzielten Schimmler (4), der erstmals auf der linken Außenposition eingesetzt wurde und Hirth (4), die beide ebenfalls eine starke Partie zeigten, die 30:28 Führung. Als Molt (4/1) einen sehr wichtigen Siebenmeter zum 31:28 verwandelte, war 90 Sekunden vor dem Ende die Vorentscheidung gefallen und die Gäste konnten lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben. „Die Grundlage für eine bessere Rückrunde ist gelegt. Mit dieser Einstellung sollte die Mannschaft auch wieder besseren Zeiten entgegensehen“, hofft Hirt. Die weiteren Tore erzielten Kasza (2) und Prösch (1).

Frauen: SV Henstedt-Ulzburg — VfL Geesthacht 22:22 (15:10). Der VfL, der in den Ferien durchtrainiert hat, entführte einen hochverdienten und für den Klassenerhalt wichtigen Punkt. Franke und Weis mussten trotz Verletzungen auflaufen, da Trainer Thomas Brodeßer nur sieben Spielerinnen zur Verfügung hatte. Die Gastgeberinnen hatten im ersten Abschnitt mehr vom Spiel, und die Pausenführung war vollauf verdient. Brodeßer kam mit verschiedenen Übergängen und variabler Abwehr in die zweite Hälfte, und konnte damit den Gegner überraschen.

Beim 17:15 (39.) war der VfL wieder dran, und der Ausgleich wurde beim 19:19 erzielt. Mit dem Schlusspfiff bekam Henstedt noch einen Siebenmeter zugesprochen, der jedoch von Beke Timmann abgewehrt werden konnte. „Ich muss den Hut ziehen vor der taktischen Disziplin meiner Mannschaft, auch wenn wir alle vier zugesprochenen Siebenmeter nicht verwandeln konnten“, erklärte Brodeßer. Für die Tore sorgten Schmenk (8), Peuker (6), Gelsen (3), Franke (2), Bostel, Weis und Wiebracht (je 1).

„Mit der Revanche im Derby war es der erhoffte positive Rückrundenstart.“
Axel Hirth, HSG-Teammanager

rl

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