Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sport im Norden Happy End mit Schützenfest
Sportbuzzer Sport im Norden Happy End mit Schützenfest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 03.07.2017
Lübeck

Versöhnlicher Ausklang der 23. Internationalen Lübecker Handballtage: Nach zweieinhalb, teils arg verregneten Freiluft-Turniertagen und der ins Wasser gefallenen Parade vom Holstentor zur Lohmühle, konnten zumindest die entscheidenden Halbfinals und Finalduelle im Trockenen über die Bühne gebracht werden. Dabei strahlten vor allem die von Ines Tietjen betreuten C-Mädels des VfL Bad Schwartau mit der herausgekommenen Sonne um die Wette, nachdem sie ihr Endspiel gegen Henstedt-Ulzburg mit einem 18:5 zum Schützenfest gemacht hatten.

Damit sorgten Torjägerin Johanna Timm & Co. zugleich für einen von lediglich vier A-Pokal-Siegen, die sich die Talente aus der LN-Region gegen mitunter extrem weitgereiste Konkurrenz erspielten.

Neben der Mini-Mix des MTV Lübeck glückte dies nach 1500 Partien in 13 Konkurrenzen auf 24 Feldern nur noch den D-Jungs des TuS Aumühle-Wohltorf und den U21-Girls des SV Sülfeld. Mit seinen fünf Podestplätzen im A-Pokal war der VfL Bad Schwartau in der (inoffiziellen) Vereinswertung die regionale Nummer eins.

Doch auch wenn etliche auswärtige Teams dem Nachwuchs aus Lübeck und Umgebung ohnehin schon zeigten, wo’s handballerisch langgeht, setzt Marcus Sievers künftig verstärkt auf spielerische Klasse und internationales Flair. Der Chef des 16-köpfigen Orga-Teams betont: „Wir wollen das Niveau bei der 24. Auflage, die 2018 vom 28. Juni bis zum 1. Juli steigt, weiter anheben und würden uns freuen, auch noch mehr Nationen zu Gast zu haben.“ Denn trotz des guten Rufs, den die Handballtage genießen würden, sei es beileibe nicht selbstverständlich, „dass namhafte Klubs, wie etwa der VfL Bad Schwartau, auch ihre Leistungsteams bei uns auf Rasen antreten lassen.“ Sievers glaubt: „Tatsächlich haben offenbar einige Vereine immer noch Skrupel, ihre besten Talente zum Spaß an der Freude in Lübeck mitmischen zu lassen, da sie sich hier vielleicht verletzen könnten.“ In diesem Zusammenhang merkt der Orga-Chef an: „Obwohl das Wetter mitunter grenzwertig war, gab es keine schlimmeren Verletzungen auf dem rutschigen Untergrund. Und die Johanniter haben uns im Rückblick berichtet, dass sie bei entspannter Atmosphäre sogar zwei Drittel weniger Einsätze als sonst hatten.“ Ähnlich positiv fiel das Fazit aus Teilnehmersicht bei Olaf Schimpf aus. Als Koordinator und „Multi-Coach“ der weiblichen Bad Schwartauer Jugendteams betont der 48-Jährige: „Wie immer war das Turnier hervorragend organisiert. Und dass sich niemand verletzt hat, lag neben den gut präparierten Feldern auch daran, dass die guten Schiedsrichter stets den Überblick hatten und so keine Hektik aufkam.“

oel

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Herr Hanning, wie hat Ihnen Ihre Handballtage-Premiere gefallen? Es ist unfassbar schön, wie die Handballtage Breiten- und Spitzensport verbinden.

03.07.2017

De Lannoy und Neundörfer meistern Triathlon in Heiligenhafen am allerbesten.

03.07.2017

Siege für Spiridons Johannes Skroblin und Anke Lakies vom VfL Oldesloe.

03.07.2017
Anzeige