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Sport im Norden Hartenholm baut Serie aus, Todesfelde löst Masters-Ticket
Sportbuzzer Sport im Norden Hartenholm baut Serie aus, Todesfelde löst Masters-Ticket
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20:15 04.11.2013
Scheiterte erst beim Kopfballversuch, klärte später in höchster Not auf der eigenen Torlinie: Hartenholms Björn Johannsson. Quelle: Wolf-Rüdiger Boyens
Hartenholm

TuS Hartenholm — Heikendorfer SV 4:1 (2:0). Noch am zehnten Spieltag standen die Hartenholmer auf dem letzten Tabellenplatz — nun sind sie in der achten SH-Liga-Partie in Folge ungeschlagen. „Wir wollten unser System nicht verändern und aus einer kompakten Defensive kommen. Heikendorf hat offensiv begonnen und Druck gemacht. Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, freute sich TuS-Trainer Jörg Schwarzer nach dem Heimsieg vor 120 Fans.

Bereits nach sechs Minuten schloss Jannik Holz einen Konter zum 1:0 ab. Auch danach hatte Hartenholm das Geschehen im Griff und nutzte einen weiteren Konter zum 2:0 durch Christian Jaacks (17.). In der Folge vergaben Alexander Meyerfeldt (31.) und Jaacks (37.) weitere Chancen. „Wir haben zur Halbzeit absolut verdient geführt. Nach der Pause hat Heikendorf aber enorm gedrückt und ist so zum Anschluss gekommen“, gestand Schwarzer. Maik Obels verkürzte auf 1:2 (59.). Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich und erspielten sich beste Chancen. Thilo Quinting (55.) und Björn Johannsson (65.) mussten in höchster Not auf der Linie klären. „Wir hatten Angst, die drei Punkte aus der Hand zu geben. Bis zur 70. Minute haben wir nichts gemacht“, sagte der Coach. Schließlich machte Philipp Möller mit seinem Treffer zum 3:1 alles klar (75.). Nach dem beruhigenden Vorsprung kam die Sicherheit wieder zurück und Morten Liebert erhöhte auf 4:1 (85.).

„Danach hatten wir noch weitere Chancen, um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Nach dem Anschluss haben wir eine schwierige Phase mit etwas Glück überstanden. Am Ende geht der Sieg aber völlig in Ordnung“, sagte Schwarzer. Hartenholm verbesserte sich durch den fünften Saisonsieg auf den zwölften Rang. Schwarzer stellte jedoch klar: „Wichtig ist, dass wir fünf Punkte über dem Strich stehen. Wir werden natürlich alles dafür tun unsere Serie aufrecht zu erhalten.“

SV Todesfelde — PSV Neumünster 4:1 (2:0). Der Jubel nach dem verdienten Erfolg über den direkten Tabellennachbarn war riesengroß, denn der SVT qualifizierte sich durch den sechsten Heimsieg der Saison erneut für das SHFV-Hallenmasters in Kiel Anfang Januar. Die Gruppen werden am kommenden Montag im Rahmen der Landespressekonferenz in Kiel ausgelost. „Das ist der absolute Wahnsinn. Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft. In der Liga ist eine große Qualität. Umso beeindruckender ist es, solch eine Serie hinzulegen und den vierten Tabellenplatz auch noch zu verteidigen“, freute sich Trainer Sascha Sievers nach dem verdienten Heimerfolg.

Vor 430 Zuschauern begannen die Gastgeber gut. Nach einem Foulspiel von PSV-Kapitän Christoph Pfützenreuter an René Lübcke erzielte Jorrit Bernoth per Strafstoß die 1:0-Führung (20.) für Todesfelde.

Nur wenig später erhöhte Martin Fröhlich mit einem Schuss in den Winkel auf 2:0 (29.). „Das hat richtig Spaß gemacht. Mit nur einem Kontakt hat Martin das Ding reingeknallt“, so Sievers. Noch vor der Pause erzielte erneut Bernoth das 3:0 (41.).

„Wenn man 3:0 zur Pause führt, lässt man immer ein bisschen nach. Wir waren in der Folge nicht mehr so klar in unseren Aktionen und haben es versäumt, Neumünster den endgültigen Knock-Out zu verpassen“, erklärte Sievers. In der 70. Minute schoss der eingewechselte Issam Khemiri nach einer Einzelleistung das 1:3-Anschlusstor für den PSV. Danach geriet Todesfelde ernsthaft unter Druck, hielt diesem aber stand.

Der ebenfalls eingewechselte Tahir Yavuz sorgte schließlich für das erlösende 4:1 (88.). „Danach ist die Last abgefallen. Nach dem Sieg gab Sponsor Bernd Jorkisch noch das ein oder andere Getränk für die Jungs aus, und ich habe meinen Spielern bis Donnerstag freigegeben. Die müssen auch mal durchschnaufen“, meinte der zufriedene Sievers.

mare

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