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Sport im Norden Hartenholm ohne Kampfgeist auf verlorenem Posten
Sportbuzzer Sport im Norden Hartenholm ohne Kampfgeist auf verlorenem Posten
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20:12 21.03.2016

Letztlich hatte SH-Liga-Abstiegskandidat TuS Hartenholm beim 1:4 (0:2) gegen den VfR Neumünster wenig zu bestellen. Von Beginn an hatten die Gäste die Partie im Griff. Auf schwerem Boden sorgten die VfR-Kicker von Trainer Thomas Möller schnell für klare Verhältnisse: So traf Marvin Baese (16., 17.) per Doppelschlag zur frühen Pausenführung. Das 0:1 fiel nach einer Hereingabe über die linke Seite, als Baese eine Dagli-Flanke verwertete. Direkt nach dem Wiederanpfiff servierte dann Tidim butterweich auf den Kopf des Neun-Tore-Stürmers, der keine Mühe hatte, den Kopfball im TuS-Gehäuse unterzubringen.

Hartenholm stellte nun in der Abwehr auf eine Dreierkette um und kam besser ins Spiel. „Wenn du aber schon 0:2 hinten liegst, ist es schwer, da noch gegen an zu spielen“, so TuS-Coach Jörg Schwarzer, dessen Team wenige Sekunden nach dem Wechsel den nächsten Rückschlag hinnehmen musste. Neumünsters Celcuk Tidim erhöhte auf 3:0. Auch an diesem Treffer war VfR-Kapitän Baese beteiligt — diesmal als Vorlagengeber, nachdem er den Ball zurückerobert hatte. „Marvin ist heute vorangegangen und hat die Mannschaft geführt, indem er vorwärts wie rückwärts einen hohen Aufwand betrieben hat“, lobte VfR-Coach Möller seinen Spielführer. Nach 59 Minuten erzielte der Tabellenneunte dann das 4:0 durch Deniz Grothe. In Szene gesetzt wurde der Rechtsaußen von seinem linken Pendant Ugur Dagli.

Hartenholm gelang lediglich noch der Ehrentreffer durch Marco Möller 64.), der mit einem Schuss unter die Latte zum 1:4-Endstand einschoss.

„Zuletzt waren wir Weltmeister im Chancenvergeben. Heute haben wir sie genutzt“, freute sich Möller über die Effektivität seines Teams. Schwarzer ärgerte sich derweil über die mangelhafte Kampfbereitschaft seiner Elf. „Das, was Hartenholm eigentlich ausmacht, ist der Kampf. Wir haben heute keinen Abstiegskampf betrieben und nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, haderte er. Im Vergleich zu den letzten beiden Begegnungen sei dieses Spiel ein klarer Rückschritt gewesen. Schwarzer weiter: „Neumünster präsentierte sich nicht sehr spielstark und wäre schlagbar gewesen — wenn wir die richtige Einstellung an den Tag gelegt hätten.“

Von fh

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