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Sport im Norden Heimvorteil nur teilweise genutzt
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20:24 28.11.2016

VfL Tremsbüttel - Sereetzer SV 1:3 (0:2). Auf schwer bespielbarem, holprigem Platz setzte sich Sereetz wie schon beim 3:0 im Hinspiel durch und ist nun bis auf einen Punkt an Tremsbüttel dran. VfL- Coach Flemming Nielsen gab sich nach Schlusspfiff wortkarg. Der VfL sei „derzeit nicht verbandsligatauglich“, ließ der Däne nur wissen.

Bereits nach drei Minuten stellte Lennart Göhlert die Weichen auf Sieg für die Sereetzer, die zunächst mit Leibchen spielten, weil ihre Auswechseltracht erst zum Anpfiff nachgebracht werden konnte, der Schiedsrichter aber pünktlich beginnen wollte. Auch Maik Berndt hatte noch ein orangefarbenes Leibchen an, als er auf 0:2 erhöhte (39.). „Wir haben es verpasst, noch ein oder zwei Tore mehr nachzulegen“, fand SSV-Trainer Kai Achilles dennoch kritische Töne. Die zunächst enttäuschenden Tremsbütteler hatten erst im zweiten Durchgang mehr vom Spiel und setzten die SSV-Defensive unter Druck. Daraus resultierte der Anschlusstreffer durch Joshua Hecker (71.). Doch in der Nachspielzeit sicherte Malte Siewert den verdienten SSV-Erfolg (90.+2).

SC Elmenhorst - FC Dornbreite 0:7 (0:2). Der deutliche Kantersieg des Aufstiegskandidaten war früh auf den Weg gebracht: Bereits nach acht Minuten traf Kolja Schlichte, Marcel Schönborn stellte in der 27. Minute auf 0:2. Als Ramazan Acer (58.) und Dornbreites Top-Torjäger Bastian Henning mit seinen Saisontreffern 20 (62.) und 21 (65.) auf 0:5 erhöhte, kündigte sich ein Debakel an. Erneut Acer (75.) und Yasin Rezgui (79.) machten mehr als einen Klassenunterschied deutlich. „Es war sicherlich kein schönes Spiel von uns. Aber ich freue mich, dass meine Mannschaft alles super umgesetzt hat und wir in der Höhe verdient gewonnen haben“, fasste FCD-Ligaobmann Sascha Strehlau das Spiel zusammen. SCE-Ligamanager Göran Schulze fand wenige, aber deutliche Worte: „Einfach schwach.“ Trainer Reiner Gösch war „das erste Mal richtig enttäuscht“ von seinem Team, hatte „erstmals keine Erklärung für eine derart schwache Leistung der gesamten Mannschaft“. Er habe „fast keine Gegenwehr“ gesehen, „taktisch, läuferisch, kämpferisch war das nichts“ urteilte er am Ende einer Woche, „in der die Mannschaft gut trainiert hatte“.

Preußen Reinfeld - TSV Travemünde 3:1 (1:1). Keine 180 Sekunden waren gespielt, als die Preußen in Reinfeld erstmals jubelten, nachdem Kristof Rönnau mit seinem 29.

Saisontor die Führung erzielt hatte. Sie währte allerdings nur bis zur 28. Minute. Dann erzielte Travemündes Andre Rockel den Ausgleich. Nach dem Wechsel erwischten abermals die Stormarner den besseren Start und erzielten durch die U19-Leihgabe Paul Treichel die erneute Führung (57.). „Der Junge war heute wieder sehr stark“, lobte Coach Ronny Tetzlaff das Talent, das mit dem 3:1 schließlich auch noch für die Entscheidung sorgte (63.). „Meine Mannschaft hat das abgerufen, was gefordert war und sich in einem umkämpften Spiel mit einem geilen Sieg belohnt“, klang „Tetze“

äußerst zufrieden.

SSC Hagen Ahrensburg - RW Moisling 3:1 (0:1). Nach einem Pausenrückstand durch Deniz Karakus (18.) kamen die Gastgeber noch zum „glücklichen Sieg“, wie Trainer Michael Schmal bekannte. Dabei hätten die Ahrensburger nach zwei Chancen von Lars Gödeke führen können, stattdessen nutzte RWM eine seiner Möglichkeiten. „Bei den Platzverhältnissen war kein Tiki-Taka möglich“, sagte Schmal, der noch immer auf den Kunstrasenplatz wartet. Mit Kampf ging's aber auch: Lars Weltin (67.) glich aus, Gödeke (79.) und Erdem (90.+3) sorgten für den Sieg.

fho/ing/SöGo

LN

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