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Sport im Norden Hohe Auswärtshürden und zwei spannende Stormarn-Derbys
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20:12 17.11.2016

FC Dornbreite - SSV Pölitz (Sa., 14.00): „Wir haben momentan eine ganz schwierige Situation“, weiß Pölitz-Coach Jan Hack nach vier Niederlagen in Serie, die dem Selbstvertrauen geschadet haben. Mit dem FCD steht nicht eben ein Aufbaugegner auf dem Programm: Dornbreite liegt auf Rang 3, die Schwarzweißen sind mittlerweile auf den 14. Platz abgerutscht. „Wir müssen zusehen, dass wir bis Weihnachten noch den einen oder anderen Punkt holen. Wir haben jetzt schwere Gegner vor der Brust, gegen die es nicht einfacher wird. Wir müssen das Beste versuchen und voll motiviert in die Partie gehen und dann sehen, was dabei herumkommt“, so Hack weiter.

TSV Pansdorf - SV Eichede II (Sa., 14.00). Im Hinspiel heimste der SVE II in einem turbulenten Spiel drei Punkte ein, siegte 4:2 (2:1). Coach Bernd Helbing- Saß erwartet erneut „einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Zuschauer viele Torchancen erwarten können“. Gewinnen werde das Team, das defensiv besser stehe. „Wir müssen zusätzlich noch an der Chancenverwertung arbeiten. Allerdings mehr im Kopf als in den Beinen“, weiß Helbing-Saß, der seine Spieler unter anderem „unausgeruht und gestresst“ Torschuss trainieren lässt.

VfB Lübeck II - VfL Tremsbüttel (Sa., 16.00). „Der Teamgeist ist brutal beneidenswert und ich bin stolz, Trainer von diesen Jungs sein zu dürfen“, huldigt VfL-Coach Flemming Nielsen seine viel gescholtene Truppe. An der Lohmühle sind die Rollen klar verteilt, auch wenn die Tremsbütteler an das Hinspiel trotz der 0:1-Niederlage noch gute Erinnerungen haben. „Wir haben unglücklich verloren“, erinnert sich Nielsen an ein extrem enges Spiel. „Bisher haben wir in Lübeck alle Spiele verloren. Aber das anstehende noch nicht! Lübeck muss gewinnen. Und das schauen wir uns mal an.“ Die Personallage hat sich nicht verbessert, weiterhin fehlen mehr als ein Dutzend Spieler, zu denen nun auch Terence Abankwah zählt.

SV Preußen Reinfeld - SC Elmenhorst (So., 14.00). Für die Reinfelder ist es nach dem 3:1 gegen Pölitz das zweite Derby in Folge. Dabei haben die Schwarzweißen noch beste Erinnerungen an das Hinspiel, als der SCE mit 9:0 deklassierte wurde. „Sie werden sich mit Sicherheit nicht nochmal so abschlachten lassen“, mahnt Preußen-Coach Ronny Tetzlaff, der wieder mehr personelle Alternativen hat. „Das stimmt mich optimistisch“, sagt „Tetze“, und erwartet, dass sein Team „alles dafür tun wird, die drei Punkte in Reinfeld zu behalten“.

Der SCE geht ohne Flügelflitzer Malte Maack (Rippenbruch) in das schwierige Auswärtsspiel. „Wir wissen, welche Qualität im Reinfelder Kader steckt“, sagt Ligamanager Göran Schulze. „Wir wollen etwas gegen die Schmach aus dem Hinspiel machen und das Spiel so lange wie möglich offenhalten. Es bleibt abzuwarten, wie wir ins Spiel finden. Unsere Abwehr wird wieder vor große Aufgaben gestellt“, weiß

er.

TSV Bargteheide - SSC Hagen Ahrensburg (So., 14.00). Zum zweiten Stormarn-Derby kommt es beim Aufsteiger TSV Bargteheide, der seine Negativserie mit vier Punkten aus den letzten zwei Spielen beendete und Selbstvertrauen tankte. Im Hinspiel wähnten sich die Jungs von Trainer Sebastian Ballhausen bereits nach sechs Minuten auf der Verliererstraße, nachdem der SSC schnell 2:0 führte. „Wir haben uns dann aber ins Spiel zurückgekämpft und konnten ausgleichen“, erinnert Ballhausen, dessen Truppe aber doch 2:4 verlor. „Im Rückspiel müssen wir von Beginn an wach sein und defensiv gut arbeiten. Dann ist etwas drin für uns“, ist der Coach zuversichtlich.

Auch im Hagen freut man sich auf das Wiedersehen mit den Weinroten, konnte man doch auch das Duell im Kreispokal mit 1:0 für sich entscheiden. Das Hauptaugenmerk legt Trainer Michael Schmal allerdings auf eine Kehrtwende in der Liga, nachdem die letzten fünf Spiele verloren gingen. „Wir werden versuchen, den Bock endlich wieder umzustoßen. Wir freuen uns auf ein spannendes Derby in Bargteheide!“ fho

LN

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