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Sport im Norden Landet SVT den nächsten Coup?
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10:55 01.04.2016

TSB Flensburg — TuS Hartenholm (Sa., 14 Uhr). Blickt man auf die Tabelle, dann wird das Aufeinandertreffen dieser beiden Teams eine klare Angelegenheit: Der Tabellen-Dritte empfängt den Drittletzten. Bereits im Hinspiel geriet Hartenholm mit 0:4 (0:2) unter die Räder. Zudem eigneten sich die letzten Partien des TuS nicht gerade dazu, neues Selbstvertrauen zu tanken. Zwar konnte die Mannschaft phasenweise mithalten und kreierte auch Chancen, doch die Punktausbeute bleibt weiterhin mangelhaft. Auch die Rückkehr von drei Leistungsträgern (Brumshagen, Genz, Jaacks) nach längeren Verletzungspausen brachte keine Wende. „So oder so haben wir nicht die Zeit, um lange Anlauf zur alten Stärke zu nehmen“, erklärt Kapitän Martin Genz. Trainer Jörg Schwarzer betont: „Wir müssen jetzt punkten — irgendwie.“ Seine Elf hat bereits sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, allerdings drei Partien weniger ausgetragen als der Tabellen-14. SV Henstedt-Ulzburg.

Der aktuelle Gegner TSB Flensburg steht derzeit mit 52 Zählern nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter SV Eichede auf Rang drei, muss aber auch noch drei Partien nachholen. Der Titelgewinn und der mögliche Regionalliga-Aufstieg sind für den Aufsteiger also möglich. Schon deshalb wird sich der Gastgeber keine Blöße gegen einen Abstiegskandidat geben wollen. „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen“, sagt in dem Zusammenhang Heinrich-Wilhelm Genz, Liga-Obmann beim TuS. Er ergänzt jedoch: „Dennoch fahren wir nicht dorthin, um zu verlieren. Wir müssen über den Kampf kommen, da es uns spielerisch nicht möglich ist, in der SH-Liga zu gewinnen.“ Verzichten muss Hartenholm auf Charlton Heston (familiäre Gründe), Lasse Peters und den langzeitverletzten Arved Käselau.

Zudem stellen die Segeberger weiter die personellen Weichen für die kommende Saison: Nachdem das Trainergespann bereits seinen Rückzug bekannt gab und mit Kjell Brumshagen (Harksheide) und Martin Genz (VfR Neumünster) zwei Leistungsträger gehen, hat nun auch Ligaobmann „Heiwi“ Genz sein Ausscheiden erklärt. „Die Entscheidung ist für mich unumstößlich.“ Eine Pause könne er sich gut vorstellen, allerdings: „Ich habe schon zwei bis drei Gespräche geführt und stehe bereit, wenn ein gutes Angebot kommt . . .“

SV Todesfelde — Flensburg 08 (So., 14 Uhr). Nach fünf Siegen in Serie nach der Winterpause könnte Todesfelde nun den sechsten Coup landen. Dazu sagt Trainer Sascha Sievers: „Ich erwarte ein Spiel zweier offensiv ausgerichteter Mannschaften mit einem selbstbewussten SVT.“ Der Coach gibt aber zu bedenken: „Die Flensburger haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie überraschen können. Wichtig wird sein, dass wir unsere Leistung bringen.“

Dabei bleibt die personelle Situation trotz einiger Rückkehrer angespannt: Kapitän Daniel Schumacher hat nach seinem Daumenbruch zwar den Gips abbekommen, doch Sievers erklärt: „Wir müssen zusammen mit unserem Physio schauen, ob wir den Daumen geschützt bekommen. Außerdem hat sich Schumi eine Erkältung eingefangen. Der Einsatz ist also sehr fraglich.“ Felix Hamann steht als Alternative bereit und soll heute Abend in der Reserve gegen Tungendorf Spielpraxis sammeln. Dazu kehrt Stürmer Dennis Studt morgen aus dem Urlaub zurück und wird zunächst auf der Bank Platz nehmen. „Wir werden wohl ähnlich wie am Ostermontag aufstellen“, sagt Sievers. Auch Julian Holz und Kevin Schramm gehören wieder zum Kader.

Obwohl die Blau-Gelben zuletzt immer als Sieger vom Platz gingen, hat der Trainer einige Verbesserungsmöglichkeiten parat. „Wir müssen lohnende Situationen besser erkennen und unser Pressing durchziehen“, erläutert er. Die Mannschaft müsse außerdem die richtige Balance im Spiel finden. Ab und zu eine Pause sei wichtig, denn: „Unser Spiel ist enorm kräfteraubend.“ Vor dem Flensburg- Kick steht laut Sievers nach dem jüngsten Siegeszug aber fest: „Wir können entspannt auf die Aufgabe blicken.“

Von fh/mare

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