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Sport im Norden Licht und Schatten bei „ToLee“
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20:18 23.03.2016

SG Todesfelde/Leezen — TSV Lindewitt 23:29 (16:13). Für SG-Trainerin Gabriella Nemeth stand nach der Partie gegen den Tabellendritten fest: „Toll gespielt und doch verloren.“ Zu Beginn benötigte die Abwehr ihres Teams jedoch einige Zeit, um sich auf die starke Linkshänderin im Rückraum des TSV einzustellen. Anschließend kam Todesfelde/Leezen immer besser ins Spiel und setzte mit Einsatz und Laufbereitschaft auch Akzente im Angriff. So hielten Marie Hadwiger (9 Tore), Finnja Tödt (5), Anni Knutzen (4), Sina Nüsken (3), Charlyn Krause und Frederike Krieg (je 1) Lindewitt auf Trapp. Lohn war die 16:13-Pausenführung.

SG-Angreiferin Marie Hadwiger setzte neun Volltreffer gegen Lindwitt und sechs in Preetz. Quelle: Fotos: Sobczak, König/54°

Dieser Vorsprung hielt bis zum 22:20 (51.) im zweiten Abschnitt, dann drehte Lindwitt den Spieß noch um. „Wir haben in den letzten neun Minuten nichts mehr gebacken bekommen“, räumte Nemeth ein. Während der Gast immer stärker wurde, war die SG mit den Kräften am Ende. „Im Gesamtpaket war Lindewitt besser, doch die Niederlage ist viel zu hoch ausgefallen“, sagte Nemeth: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat ein tolles Spiel abgeliefert.“

Preetzer TSV — SG Todesfelde/Leezen 31:35 (15:16). Nur zwei Tage nach dem Lindewitt-Spiel mussten die „ToLee“-Mädchen schon wieder ran, diesmal beim Achten in Preetz.

Dort landeten sie den zwölften Saisonerfolg. Preetz hatte lediglich in den Anfangsminuten mehr vom Spiel, denn ab dem 3:5 (6.) hatte die SG Oberwasser. Die Folge war die 10:5-Führung (15.), was vor allem an der sicheren Abwehr und dem nun konsequenten Angriff lag. Doch dann ließen die Gäste plötzlich wieder nach, was auch an der nicht so guten Tagesform der eingewechselten B-Jugendlichen lag.

In der Kabine bemängelte Trainerin Nemeth die „luschige Einstellung“ sowie die unnötigen Ballverluste, technischen Fehler und Fehlversuche. Ihre Mädchen hatten sich acht Fehlpässe geleistet und achtmal freistehend vor dem Preetzer Tor vergeben. Ihre Worte fruchteten offenbar, denn in der zweiten Hälfte trat ihre Mannschaft wieder besser auf.

Allerdings mangelte es an der Konstanz: Fünf starken Minuten folgten fünf schwächere. So blieb Preetz bis zum 30:31 (55.) auf Tuchfühlung. Die Schlussphase bestimmten dann jedoch die SG-Gäste mit Anni Knutzen (11 Tore), Frederike Krieg (7), Marie Hadwiger (6), Sina Nüsken (5), Finnja Tödt, Charlyn Krause und Laura Martens (je 2). „Wir haben am Sonntag gegen Lindewitt ein ganz tolles Spiel gemacht. Die Konzentration aus dieser Partie haben wir jedoch am Dienstag nicht mit nach Preetz nehmen können“, erklärte Nemeth und fuhr fort: „Dennoch freue ich mich über diesen Sieg.“

Von rl

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