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Sport im Norden Licht und Schatten für Rönnauer Duo bei DLV-Gala
Sportbuzzer Sport im Norden Licht und Schatten für Rönnauer Duo bei DLV-Gala
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22:21 02.07.2013
Von Wolf-Rüdiger Boyens
Sandwich-Formation: Maya Rehberg zwischen der führenden Jenny Blundell und der später siegreichen Caterina Granz. Quelle: Foto: Birkenstock
Mannheim

Für Maya Rehberg (SC Rönnau 74) war dieses Nadelöhr auch diesmal eher ein Scheunentor, hatte sie doch vorab bereits viele Normen deutlich unterboten.

Da die Segebergerin nicht nur die DLV-Bestenliste über 2000-m- Hindernis und 3000 m anführt, sondern auch europaweit top ist, fährt sie als Medaillenanwärterin zur U20-EM nach Rieti/Italien. In Mannheim standen deshalb nicht ihre Spezialstrecken auf dem Programm, sondern ein Rennen über 1500 m, bei dem sie Tempohärte beweisen wollte und eine Zeit von 4:20 Minuten anpeilte. Gemeinsam mit Caterina Granz (LG Nord Berlin) wollte sie dabei der favorisierten Jenny Blundell Paroli bieten und unternahm von Bahn zwei aus auch etliche Anläufe, die von Beginn an führende Australierin zu überholen. Aber die antwortete stets mit einem Gegenspurt. Als dann die Berlinerin die Spitze übernehmen wollte, versuchte das SCR-Ass auf Bahn drei Anschluss zu halten. Am Ende erspurtete sie sich in 4:23,86 Minuten als Vierte zwar eine weitere Norm für Rieti, war jedoch mit ihren Sprintfähigkeiten nicht zufrieden und meinte: „Die letzten 300 Meter gefallen mir noch nicht, werden aber in den nächsten Wochen weiter ausgebaut.“ Granz indes fing die Australierin (4:21,46) kurz vorm Ziel ab und siegte in 4:20,89 Minuten.

Anna-Sophie Bellerich (Jg. 95) hingegen war auch in Mannheim vergeblich auf der Suche nach ihrer famosen Vorjahresform. Ihre Top-Trainingsleistungen konnte die Segebergerin 2013 auf ihrer 400-m-Spezialstrecke im Rennen noch nicht umsetzen. Sie beendete ihren Gala-Auftritt nach 56,53 Sekunden mit Platz 15, verfehlte die geforderte Norm von 54,40 Sekunden deutlich und grollte: „Dieses Jahr scheint alles wie vernagelt.“ „Das ist das Los, das jeder Athlet immer mal ziehen kann“, merkte Trainer Sören Kuhn an und fügte hinzu: „Trotz harter Arbeit und viel Trainingsschweiß steht man manchmal auch mit leeren Händen da.“ Anna-Sophie habe jedoch alles versucht, und darauf komme es letztlich an. Ihr weiterer Plan: Über die Norddeutschen Meisterschaften in Berlin (13./14. Juli) geht‘s zur Jugend-DM nach Rostock (26. bis 28. Juli), wo sie die Sommersaison „zumindest“ mit einer guten 200-m- Zeit positiv beenden will.

bo

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