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Sport im Norden Lübeck Sieg gegen Oberneuland: Zwei Tore, drei Punkte – mehr nicht
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00:00 23.10.2012
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Lübeck

Aufatmen beim VfB Lübeck: Dank eines 2:1-Heimsieges im Kellerduell gegen den Tabellendrittletzten FC Oberneuland verbesserten sich die Grün-Weißen auf den 13. Platz der Regionalliga Nord. „Der Sieg war hochverdient und hätte höher ausfallen können“, sagte der in der Kritik stehenden VfB-Trainer Ramazan Yildirim einige.

Es war das Spiel der „Torverweigerer“. Lübeck erzielte bis dato mit Abstand die wenigsten Treffer - ganze vier. Oberneuland, seit nunmehr sieben Begegnungen ohne Sieg, blieb zuletzt viermal ohne ein Törchen. „Wir wollten gleich aggressiv loslegen“, bemerkte Yildirim nachher. Und in der Tat: Schon nach exakt 64 Sekunden hatten er und die nur noch 859 Zuschauer an der Lohmühle Grund zum Jubeln. Nach einer Linksflanke von Marcus Steinwarth legte Kapitän Oualid Mokhtari für Mustafa Zazai auf. Der agile Stürmer drehte sich kurz und schoss zur frühen Führung ein. Damit beendete der 19-Jährige zugleich die seit 208 Minuten anhaltende Torflaute der Lübecker, die zuletzt am neunten Spieltag beim VfB Oldenburg (1:0) getroffen hatten. Die Erleichterung war groß. „Das Tor hat uns in die Karten gespielt“, sagte Mokhtari.

In der Folge legten die Hausherren nach, profitierten von einem groben Stellungsfehler von FCO-Verteidiger Yusuf Adewunmi, der nach einer eher ungefährlichen Rechtsflanke von Nils Lange über den Ball schlug. Dieser landete bei Steinwarth. Hatte der Mittelfeldspieler fünf Minuten zuvor nach einer Zazai-Vorlage noch flach links vorbeigeschossen, verwandelte er diesmal aus zehn Metern ins rechte Eck zum 2:0 (32.). Und gleich wurde es keck auf der Tribüne. „Schützenfest, Schützenfest“, war zu hören. Nach einem weiteren Schnitzer von Gästekapitän Fabrizio Muzzicato hatte Zazai tatsächlich das 3:0 auf dem Fuß. Doch sein Versuch wurde zur Ecke abgewehrt (35.). Der VfB schien gegen einen erbärmlich schwachen Gegner, der sich nie regionalligatauglich präsentierte, leichtes Spiel zu haben. Außer bei einigen harmlosen Möglichkeiten (8., 12., 15., 36.) war von den Gästen nichts zu sehen. „Wir haben Lübeck eingeladen“, resümierte später Oberneulands Coach Peter Moussalli. Und so fiel der Anschlusstreffer aus dem Nichts. Nach Bingana-Freistoß landete der Ball bei Nils Laabs, der links unten traf (41.). „Ein blödes Gegentor“, grollte Kevin Schulz.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Lübeck hatte weiter mehr vom Spiel, schaffte es aber nicht, das dritte Tor nachzulegen. Die beste Gelegenheit hatte Mokhtari, der sich nach einer Steinwarth-Vorlage ein Herz fasste. Seinen strammen Schuss konnte FCO-Keeper Milos Mandic mit einer sensationellen Parade zur Ecke lenken (57.). Ferner vergaben Zazai (50.) sowie Kevin Schulz (69.). Auf der anderen Seite parierte Torhüter Jonas Toboll die einzige echte Chance seines Ex-Klubs (bis 2011) durch Ralf Bulang (51.). Selbst in Überzahl musste das Yildirim-Team bis zum Schluss zittern. Nach grobem Foulspiel an Schulz auf Höhe des Mittelkreises musste Nils Laabs mit Roter Karte (78.) vom Platz. „Wir hätten unsere Chancen besser ausspielen müssen“, beklagte Mokhtari. „Uns fehlt einfach die Kaltschnäuzigkeit“, fand Steinwarth. „Fast wären das noch ins Auge gegangen.“ Und Coach Yildirim erklärte: „Leider haben wir es versäumt, vorzeitig alles klar zu machen. Daran sind wir selbst schuld.“ Was daran lag, dass seine Elf nach dem Seitenwechsel spielerisch viel zu wünschen übrig ließ – so bleiben unterm Strich drei Punkte und endlich wieder mal zwei eigene Tore.

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