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Sport im Norden Lübecker Jungs rocken Berlin
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20:46 06.06.2018

Der seit Sommer 2017 am Hamburger Bundesstützpunkt unter Coach Jan Klocke trainierende und als Internatsschüler am Alten Teichweg paukende Freistil-Allrounder hat sich in seiner Hamburger Wahlheimat zwar bestens eingelebt.

Aber da der im ostholsteinischen Sieversdorf bei Malente aufgewachsene, mittlerweile 1,90 m lange Überflieger seinem Heimatverein SG Bad Schwartau weiter die Treue hält, freut sich auch Eugen Steffen als Trainer des SC Delphin Lübeck mit seinen Schützlingen genauso über Beths aktuelle DJM-Erfolge wie sein Hamburger Kollege und sagt: „Silas ist eigentlich immer noch einer von uns, zumal die SG Bad Schwartau ja zum Lübecker Kreisschwimmverband gehört und mit uns eine Trainingsgemeinschaft bildet.“ Steffen stellt aber auch klar: „Silas’ aktuelle Erfolge, für die Helmut Werner in Bad Schwartau die Grundlage gelegt hat, gehen natürlich aufs Konto von Jan Klocke.“

Der Hamburger bekennt angesichts der sechs Bethschen Goldmedaillen im Jahrgang 2003 über 200- und 400-m-Lagen sowie über 200, 400, 800 und 1500 m Freistil (die LN berichteten): „Unser Plan für Berlin ist aufgegangen. Es macht wirklich Spaß, ein solches Talent trainieren zu dürfen. Silas verkörpert eine fast perfekte Mixtur aus Technik und Kraft – und dürfte größenmäßig sogar noch zehn Zentimeter zulegen.“

Der Geehrte fühlt sich zwar geschmeichelt und bilanziert zufrieden: „In meinem ersten Jahr am Stützpunkt in Hamburg habe ich alle Ziele erreicht.“ Doch trotz seines wöchentlichen „Arbeitspensums“ von 50 Stunden (30 Stunden Schulunterricht plus zehn Trainingseinheiten im Wasser und im Kraftraum) kann der 15-Jährige vom Schwimmen kaum genug bekommen. Schließlich will der sechsfache DJM-Champ sein Können in den Sommerferien auch bei den „Großen“ zeigen und bei der IDM-Titelkür in Berlin noch das schaffen, was ihm in der vergangenen Woche an gleicher Stelle nur knapp misslang. Beth verrät: „Auch wenn es auf den vier Freistilstrecken gegen die besten Männer nicht für eine Medaille reicht, möchte ich über 800 m den 1979 von Rainer Henkel aufgestellten deutschen Jahrgangsrekord von 8:20,19 Minuten knacken – zuletzt fehlten mir dazu ja nur acht Zehntel . . .“

Nicht über fehlende acht Zehntel, sondern vor allem über fünf allesamt durch Kirill Lammert ebenso im Jahrgang 2003 gewonnene DJM-Medaillen (je 1 × Gold und Silber sowie 3 × Bronze) macht sich indes Lübecks Delphin-Coach Eugen Steffen so seine Gedanken. Und das mit zufriedener Miene.

Denn er sagt: „Zu Kirills tollen Erfolgen, die er bei der IDM vor allem auf den Schmetterlings-Strecken noch untermauern will, kamen ja auch noch Top-Ten-Platzierungen von Finja und Alena Plog sowie von Markus Klapproth. Und damit hat Lübeck seinen Status als Landesleistungszentrum im Schwimmen auch für 2019 gesichert.“ Nicht von ungefähr: Denn die mit Linus Launhardt, Madlen Block und Jennifer Timm komplettierte, siebenköpfige SCD-Crew brachte es im Europa-Sportpark bei zusammen 22 DJM-Starts immerhin auf 14 neue persönliche Bestzeiten.

oel

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