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Sport im Norden Mehr Offensiv-Schwung als Achter
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21:16 12.09.2013
Dennis Wehrendt als Angreifer in Aktion: Der Lübecker scheitert an Husums Torhüter Finn Hübner. Quelle: Foto: Kugel

Vor einer Woche kam Dennis Wehrendt in Husum erst zur zweiten Halbzeit zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler des VfB Lübeck hatte einen Nacht-Schichtdienst bei der Autobahnpolizei Bad Oldesloe hinter sich. Am Sonntag, wenn die Grün-Weißen beim SV Todesfelde spielen (14 Uhr), ist Wehrendt aber hellwach und wird von Beginn an dabei sein.

Der Rückkehrer spielt auf einer neuen Position, nicht mehr wie früher als Innenverteidiger oder Sechser, sondern als Achter. „Ich bin sehr glücklich darüber. Jetzt kann ich in der Offensive noch mehr Akzente setzen“, sagt Wehrendt. Möglich, dass der 26-Jährige in Todesfelde aber auf der rechten Seite der Viererkette ran muss. Denn Lukas Knechtel ist auf Klassenfahrt in London.

„Wehrendt ist flexibel einsetzbar. Er kann hinten auf allen Positionen spielen. Aber es ist richtig, dass er weiter vorn für noch mehr Wirkung sorgen kann, weil er sehr lauf- und kopfballstark ist“, sagt Trainer Denny Skwierczynski. Wahrscheinlich wird aber Lange (oder Kalus) rechts spielen.

Das 1:1 zuletzt in Husum nach sieben Siegen in Folge bringt den VfB nicht aus der Ruhe. „Ich müsste mir Gedanken machen, wenn wir schlecht gespielt und uns keine Chancen erarbeitet hätten“, sagt Skwierczynski. „Aber so war es ja nicht. Unser Manko ist, dass wir zu viele Möglichkeiten vergeben.“

Wehrendt fand, dass „das Remis sicherlich kein Beinbruch war. So ein Spiel musste mal kommen. Husum stand mit elf Mann in deren Hälfte. Anders wird es auch in Todesfelde nicht sein“. Nach dem Spiel am Sonntag düst Wehrendt nach Braunschweig, sieht sich die Eintracht gegen Nürnberg an. „Zur zweiten Halbzeit werde ich wohl da sein“, sagt Wehrendt. Die Bundesliga interessiert ihn — aber noch mehr seine Freundin Natalie, die bei der Eintracht in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig ist.

Peter-Wulf Dietrich

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