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Sport im Norden Mehrkämpfer Prüß feiert Doppelsieg in Pinneberg
Sportbuzzer Sport im Norden Mehrkämpfer Prüß feiert Doppelsieg in Pinneberg
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20:28 16.05.2018
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Pinneberg

Trainer Ralph Meyer war indes nur bedingt zufrieden: „Torges Technik stimmt nicht, er kann kraftmäßig über 50 Meter werfen.“ Mitstreiter Leo Onno Hahnenstein vom LBV Phönix lieferte als Vierter 33,55 m ab und verwies Pascal Baltz auf Platz fünf (31,20). Der Adlerträger zeigte sich zudem auch sprintstark, indem er die 100 m in 12,48 und die doppelte Distanz in 25,58 Sekunden jeweils als Zweiter beendete. Als einziger Mittelstreckler war Kennet Lambrecht (LBV) über 1500 Meter unterwegs und lief in 4:57,31 Minuten zum Sieg. Im direkten Vergleich beim Dreisprung verfehlte Joel Kuluki (LBV) mit siegreichen 13,91 m knapp die 14-Meter-Marke. Vereinskamerad Georg Gavrilov blieb mit 13,38 m deutlich hinter den Erwartungen zurück, war aber durch eine Fußverletzung gehandicapt. U18-Dritte wurde Famke Krickmeier (LBV Phönix) mit 10,20 m.

Torge Prüß siegt im Speerwerfen mit 44,98 m. Quelle: Foto: Bo

Bei der anspruchsvollsten Disziplin – dem Stabhochsprung – lag die Latte auf Rekordhöhe von 3,20 m, die Prüß kürzlich in Bad Oldesloe erstmals meisterte. Diesmal war es seine Anfangshöhe, die er im zweiten Versuch überquerte. Zu mehr reichte es nicht. Immerhin hatte der Negernböteler gleich zu Beginn mit 11,65 Sekunden über 80 m Hürden eine neue Bestleistung aufgestellt, Vierter wurde Pascal Baltz (M15-13,09).Auch Klubkamerad Liam Taube als Sieger der M14 war mit 12,00 Sekunden ungewöhnlich schnell. Finn Wild holte Silber in der M14 mit 14,60 Sekunden. Zudem steigerte er sich mit dem Stab auf siegreiche 2,40 m.

Über zwei zweite Plätze freute sich Ben Breustedt. In der Klasse M11 zeigte er über 50 Meter in 7,80 Sekunden seine Sprint-Qualitäten, die ihn auch beim Weitsprung auf 4,30 m trugen. Julie Goldmann war der Bronzeplatz über 75 Meter in 11,31 Sekunden sicher. Beim Weitsprung schrammte sie mit 4,25 m knapp an einer Medaille vorbei.

Beim 75-m-Sprint der M13 gab es mit Joscha Oguazu (HNT Hamburg – 9,38) einen klaren Favoriten. Hinter ihm gab es im Duell zwischen Malte Scharnweber (LG Oberelbe) und Luca Erfmann (TSV Heiligenhafen) ein totes Rennen. Beide wurden mit silbernen 10,87 Sekunden gestoppt. Scharnweber siegte zudem im M-13-Kugelstoßen (6,79 m). Teamgefährtin Lena Grollmuß jubelte ebenfalls für 9,59 m vom obersten Treppchen. Nia-Marie Kirsch (LG Oberelbe) bewies sich mit dem Speer (24,20) als zweitbeste in der AK 15.

Michael Erfmann, Vater von Talent Luca, bewältigte indes die 100 Meter in nicht ganz zufriedenstellenden 12,31 Sekunden, da er in diesem Jahr schon 12,12 gelaufen ist. „Ich kann derzeit berufsbedingt nicht so viel trainieren“, erklärt er die Zeit. Info: Alle Ergebnisse unter www.ladv.de

bo

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