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Sport im Norden Mission positives Punktekonto
Sportbuzzer Sport im Norden Mission positives Punktekonto
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00:16 17.10.2015

„Jetzt wollen wir auswärts punkten“, lautete die klare Ansage von Torjäger Jan Schult nach dem furiosen Schlussspurt beim 28:22Heimsieg gegen Erstliga-Absteiger Bietigheim. Die Chancen auf ein erstmals in dieser Saison positives Punktekonto stehen für die Zweitliga-Handballer des VfL Bad Schwartau heute bei den HF Springe (18 Uhr) gut.

Bei den Handballfreunden, die im Frühsommer mit dem Zweitliga-Aufstieg den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte feierten, ist die Euphorie längst der Ernüchterung gewichen. Nach 3:13 Punkten aus den ersten acht Spielen ist der Sportliche Leiter, Friedrich Kastening, zurückgetreten. Offenbar gab es zwischen ihm und Manager Dennis Melching unterschiedliche Ansichten darüber, ob Sven Lakenmacher als Trainer im Amt bleiben soll. Lediglich beim einzigen Heimsieg, dem 27:22 gegen Emsdetten, überzeugte der Aufsteiger, der die Niederlagen allerdings bis auf das 21:34 gegen Nordhorn in Grenzen halten konnte. Der dritte Punkt gelang beim 27:27 ebenfalls in heimischer Halle gegen Hagen. „Die Mannschaft hat durchaus Qualität“, sagt VfL-Trainer Torge Greve. „Sie haben sich gut verstärkt. Und wenn bei den Heimspielen Hektik aufkommt, könnte es durchaus eng für uns werden.“

Die Heimstärke war in der vergangenen Saison schon das Plus der Springer, denen der Ex-Schwartauer Ariel Panzer zum Aufstieg verholfen hatte. Damit vermasselte der Torwart seinem ehemaligen VfL-Teamkollegen Henning Quade zugleich eine weitere Zweitliga-Saison — dessen neuer Klub HC Elbflorenz war beim Relegationsturnier an Springe und Hagen gescheitert . . .

„Wenn wir auch auswärts an die Leistungen der Heimspiele anknüpfen können, ist in Springe etwas zu holen“, ist Greve optimistisch, obwohl er noch um die Einsätze von Daniel Pankofer (Schmerzen im Fuß), Thees Glabisch (Rückenprobleme) und Kapitän Martin Waschul (Gürtelrose) bangt.

Springe ist sich dem Ernst der Lage bewusst. „Wir müssen alle Kräfte bündeln, um möglichst schnell wieder zu punkten, damit der Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß wird“, sagt Melching.

sta

LN

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