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Sport im Norden Nächstes Landesderby: FC Anker will Serie fortsetzen
Sportbuzzer Sport im Norden Nächstes Landesderby: FC Anker will Serie fortsetzen
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20:29 02.11.2017
Henry Haufe (r.) erzielte beim 4:1-Sieg gegen den FC Hansa Rostock II einen lupenreinen Hattrick. Nach dem Spiel stand der Wismarer OZ-Sportbuzzer-Reporter Johannes Weber Rede und Antwort. Quelle: Foto: Andreas Kirsch

Nach dem 4:1-Erfolg im Landesderby am Dienstag beim FC Hansa Rostock II empfängt der FC Anker Wismar morgen (13.30 Uhr) auf dem Jahnplatz den Oberliga-Neuling Torgelower FC Greif. „Aufgrund der Witterungsverhältnisse ist es auch an diesem Wochenende nicht möglich, das Oberligaspiel gegen den Torgelower FC Greif im Kurt-Bürger- Stadion auszutragen. In einer Besprechung mit Verantwortlichen der Hansestadt Wismar wurde beschlossen, dass wir die restlichen Heimspiele bis zur Winterpause auf dem Jahnplatz austragen werden“, heißt es in einer Presseinformation des Fußball-Oberligisten.

Gegen die Vorpommern gab es in der Geschichte des FC Anker Wismar bisher bereits 20 Partien. „In diesem Jahr ist der Klassenerhalt oberstes Ziel, aber wir sind gekommen, um zu bleiben. Wir haben eine hohe Qualität in der Mannschaft“, so Torgelows Trainer Tomasz Grzegorczyk (36, Inhaber der Uefa-A-Lizenz). Wie schon im Vorjahr sind die Torgelower Greifen in Neubrandenburg fündig geworden: Nach Kevin Riechert, Daniel Nawotke und Nick Stövesand holten sie mit Christopher Zemke einen weiteren Spieler aus der Vier-Tore-Stadt. Wie stark die Vorpommern sind, zeigt, dass sie am vergangenen Sonnabend beim Spitzenreiter Optik Rathenow zwischenzeitlich 2:1 geführt hatten. Erst in der Schlussphase konnte die Elf von Trainer Ingo Kahlisch dann den 3:2-Sieg perfekt machen. Fehlen wird den Neubrandenburgern Abwehrspieler Marcin Mista, der in Rathenow seine fünfte Gelbe Karte sah.

„Wir dürfen nicht glauben, dass diese Partie einfach wird. Wenn wir gewinnen wollen, ist die gleiche spielerische und kämpferische Leistung wie beim 4:1-Erfolg in Rostock notwendig“, meint Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo. Seine Mannschaft werde Torgelow nichts schenken. „Die Greifen stehen nicht umsonst auf einen guten Mittelfeldplatz. Bisher hat das Team nur 15 Gegentore kassiert, wir 18“, analysiert Adigo. „Aber nach den umstrittenen Partien gegen Altlüdersdorf und in Malchow hat sich mein Team deutlich gefestigt. Fünf Punktspiele ohne Niederlage und darunter solche bemerkenswerten Ergebnisse wie der Sieg über Lichtenberg, das Remis gegen Spitzenreiter Rathenow und nicht zuletzt der klare Sieg bei Hansa Rostock II machen Lust auf mehr. Und mehr heißt ein weiterer Sieg“, gibt der Anker-Trainer die Marschrichtung aus. Personell ist bei den Hansestädtern alles beim Alten. Abwehrspieler Tom Ney fehlt weiterhin und Stürmer André Wenzel ist verhindert: Er zieht in ein neues Haus. Geleitet wird die morgige Partie von Schiedsrichter Matthias Bastian (Rostock), an den Linien assistieren ihm Robert Kuligowski und Christoph Lissner (beide Rostock).

Die drei weiteren Vertreter aus MV können ebenfalls auf Heimvorteil bauen. Der FC Hansa Rostock II steht vor der schweren Aufgabe gegen den Tabellenvierten Tennis Borussia Berlin. Der FC Mecklenburg Schwerin trifft auf den Tabellennachbarn Altlüdersdorf. Der Malchower SV erwartet Aufsteiger SC Staaken.

Andreas Kirsch

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